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Apple Watch im Vergleich (Update 2026): Series 11, SE 3 und Ultra 3

Bei Smartwatches denken die meisten Menschen als erstes an die Apple Watch. Neben dem auffälligen eckigen Design liegt das auch an dem hohen Innovationsgrad der smarten Uhr. Auch mit der Generation 11 sind wieder einige Verbesserungen dazugekommen, die wir mit den Vorgängermodellen vergleichen. Doch rechtfertigen diese Upgrades den relativ hohen Preis?

Apple Watch Vergleich 2025

Die erste Apple Watch kam im April 2015 auf den Markt und bot im Vergleich zu den heutigen Modellen nur rudimentäre Nutzungsmöglichkeiten. Apple veröffentlicht jedes Jahr eine neue Generation – und manchmal gibt es auch ein neues Ultra- oder SE-Modell. Dabei werden die Displays immer besser, die Leistung immer höher und der Funktionsumfang immer größer.

Während die ersten Apple Watches nur begrenzte Sport- und Telefonfunktionen hatten, machen heutige Modelle den Griff zum Smartphone in vielen Situationen überflüssig. Mittlerweile ist es möglich, die Smartwatch als Navi zu benutzen, sie via LTE direkt mit dem Internet zu verbinden und ohne Smartphone auf Textnachrichten zu antworten. Aktuelle Apple Watches ermöglichen umfassendes Health-Tracking und können mit ihren Notfallfunktionen im Falle von Stürzen oder Unfällen sogar Leben retten. Auch das Stellen von Google-Suchanfragen oder Aufrufen von Webseiten ist mittlerweile möglich.

Eine Apple Watch am Handgelenk setzt klare Statements – und angesichts der vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten ist es kein Wunder, dass die Smartwatches von Apple so beliebt sind. Doch welches Modell eignet sich für wen? Reicht ein Modell aus der letzten Generation oder lohnt sich die Anschaffung einer aktuellen Apple Watch?

Das letzte Jahr war für Apple-Watch-Fans ein interessantes: Es gab nicht nur ein neues Standardmodell (Series), sondern auch jeweils eine neue Low-Budget- und Premium-Smartwatch. Insbesondere die SE 3 und die Ultra 3 könnten für einen Umstieg interessant sein, da sie keine jährlichen Modell-Updates bekommen. Die Unterschiede zwischen den aktuellen Apple-Smartwatches stecken im Detail. Wir haben uns die Modelle aus der 10. sowie 11. Generation angesehen und klären im Folgenden über die wichtigsten Unterschiede auf.

Die aktuellen Apple Watches – was ist neu bei Series 11, Ultra 3 und SE 3?

Die meisten würden wohl erwarten, dass an dieser Stelle zuerst von einem neuen Prozessor die Rede ist. Aber: Das ist bei der 11. Generation tatsächlich nicht der Fall. Zum ersten Mal seit 10 Jahren Apple-Watch-Geschichte verzichtet der Hersteller auf einen neuen Prozessor und verbaut in allen 2025 veröffentlichten Modellen den SiP10-Chip der letzten Generation. Für die SE- und Ultra-Modellreihe ist der SiP10 dennoch ein Upgrade, da in den Vorgängermodellen noch ältere Prozessoren verbaut wurden. Die Series 11 hat jedoch den gleichen Prozessor wie sein Vorgänger, wodurch ein Umstieg für viele weniger attraktiv sein dürfte.

Die größte Neuerung findet sich bei den aktuellen Modellen wohl mit Blick auf die Internetkonnektivität. Alle drei Modelle – die Ultra 3, die Series 11 und die SE 3 – unterstützen nun 5G-Mobilfunk und können auch mit 5-GHz-WLAN-Netzwerken kommunizieren. Davon abgesehen haben alle neuen Modelle im Vergleich zum Vorgänger ein Akku-Upgrade bekommen. Ebenfalls zu erwähnen sind die neuen Features mit WatchOS 26 – darunter Blutdruckmessung, Erkennung von Schlafapnoe und eine verbesserte Schlafüberwachung. Diese stehen aber auch für Apple Watches aus älteren Generationen zur Verfügung. Nähere Informationen dazu finden sich im FAQ-Bereich ganz unten.

Apple Watch Ultra 3 – jetzt mit Notruf- und Standortfunktion durch Satellitenkonnektivität

Apples Ultra-Modelle richten sich in erster Linie an Extremsportler wie Bergsteiger, Taucher oder Wanderer. Dass der Fokus hier klar gesetzt ist, wird auch mit der Watch Ultra 3 wieder deutlich. Dieser hat Apple nämlich als erstem und bislang einzigem Modell eine Satellitenfunktion spendiert. Damit lässt sich die Smartwatch auch außerhalb des Mobilfunknetzes nutzen – etwa in entlegenen Bergregionen, auf hoher See oder in der Wüste. Über die Satellitenverbindung können Nutzer im Notfall Nachrichten senden, ihren Standort teilen oder sogar einen SOS-Alarm auslösen. In Verbindung mit dem 5G- und Wi-Fi-5-Ghz-Upgrade hat sich die Konnektivität drastisch verbessert.

Schneller und ausdauernder mit SiP10-Prozessor

Ein weiteres Argument, das einen Umstieg auf die Ultra 3 durchaus interessant macht, ist, dass sie im Gegensatz zum Standardmodell ein Prozessor-Upgrade im Gepäck hat. Immerhin wurde die Ultra 2 schon 2023 veröffentlicht und kommt noch mit dem älteren SiP9-Chip. Der SiP10-Chip sorgt nicht nur für schnellere Reaktionszeiten der Benutzeroberfläche, sondern verbessert auch die Energieverwaltung. Das macht sich auch an der Akkulaufzeit bemerkbar. Der Akku der Apple Watch Ultra 3 ist rund 6 Prozent größer und soll bis zu 42 Stunden durchhalten – 6 Stunden mehr als der Vorgänger und 17 Stunden mehr als das Standardmodell (Series 11). Außerdem ist ein neuer Turbo-Lademodus dabei, der die smarte Uhr in 15 Minuten für eine Laufzeit von bis zu 15 Stunden aufladen soll (oder in 5 Minuten für 8 Stunden Schlaftracking).

Größeres Display und kratzfestes Gehäuse

Auch beim Display hat Apple nachgelegt: Die Ultra 3 nutzt ein weiterentwickeltes LTPO3-OLED-Panel mit nochmals höherem Kontrast und einem erweiterten Betrachtungswinkel. Gleichzeitig sind die Ränder etwas schmaler geworden. Obwohl sich die Gehäusegröße nicht verändert hat, stehen nun rund 5 Prozent mehr sichtbare Displayfläche zur Verfügung. Wie üblich bietet Apple die Ultra 3 ausschließlich in einer 42-Millimeter-Variante an.

Was das Design angeht, bleibt Apple der bewährten Linie treu. Die Ultra 3 sieht dem Vorgänger zum Verwechseln ähnlich. Die markante Digital Crown, die zur Navigation durch Menüs und zum Zoomen dient, ist natürlich auch wieder mit an Bord. Auch die Farben bleiben optisch unverändert: Das Titangehäuse kommt wahlweise in Naturfarbe oder Schwarz daher. Bei der Apple Watch Ultra 3 haben die Farben aber die Zusatzbezeichnung Titan. Apple verwendet hier nämlich eine neue Oberflächenbeschichtung, die das Gehäuse vor Kratzern schützen soll. Das Display ist weiterhin mit robustem Saphirglas bedeckt. Auch der Keramikboden des Gehäuses wird unverändert vom Vorgänger übernommen.

Apple Watch Ultra 3 GPS + Cellular 49 mm Premium Smartwatch für Lauftraining und Kombinationssport mit robustem Titangehäuse in Schwarz und Ocean Armband in Schwarz-1

Apple Watch Ultra 3

Vorteile
  • Hoher Schutz dank Titangehäuse und Saphirglas
  • Starker Akku hält bis zu 42 Stunden
  • Stürze/Unfälle werden erkannt + Notruffunktion über Satellit
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Apple Watch Series 11 – deutlich längere Akkulaufzeit und neue Farbe

Die Apple Watch Series 11 bekommt im Vergleich zum Vorgänger ein verhaltenes Upgrade. Im Vordergrund steht hier die deutlich stabilere Internetverbindung dank 5G- und Wi-Fi-5-Ghz-Unterstützung. Zusätzlich gibt es nicht zu verachtende Verbesserungen für den Akku. Im Normalbetrieb soll die Series 11 bis zu 24 Stunden durchhalten – 6 Stunden länger als ihr Vorgänger. Im Energiesparmodus sind es laut Apple bis zu 38 Stunden, was immerhin zwei Stunden mehr wären als noch bei der Series 10 .

Auch das Aufladen funktioniert dank verbesserter Schnellladetechnologie deutlich schneller: 15 Minuten an der Steckdose sollen für bis zu 8 Stunden Normalbetrieb, 5 Minuten für bis zu 8 Stunden Schlaftracking reichen. Display und Prozessor haben sich im Vergleich zum Vorgänger nicht verändert. Optisch hat sich bei der Series 11 ebenfalls nichts getan – bis auf eine Sache: Ergänzend zu Diamantschwarz, Roségold und Silber ist die Series 11 jetzt auch in Space Grau erhältlich. Ob die Verbesserungen im Hinblick auf Konnektivität und Akku ausreichen, um einen Umstieg vom Vorgänger zu rechtfertigen, bleibt fraglich. Für alle, die von einem älteren Modell umsteigen oder ihre erste Apple Watch kaufen, ist die Series 11 aber eine interessante Option.

Apple Watch Series 11 GPS 46 mm Smartwatch mit Aluminiumgehäuse in Diamantschwarz und Sportarmband in Schwarz (M/L). Schlafindex, Fitnesstracker, Gesundheitstracking, Always-On Display, Wasserschutz-1

Apple Watch Series 11

Vorteile
  • OLED-Display mit 2.000 Nits Helligkeit
  • Bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit
  • Wahlweise auch in Titan erhältlich
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Apple Watch SE 3 – großes Prozessor-Upgrade und Always-on-Display

Die Apple Watch SE 3 ist Apples erstes Low-Budget-Modell seit drei Jahren – und hier könnte der Umstieg unter den neuen Modellen am interessantesten sein. Das neue SE-Modell bekommt im Vergleich zum Vorgänger nicht nur ein deutliches Konnektivitäts-Upgrade (5G, Wi-Fi 5 Ghz), sondern macht auch im Hinblick auf den Prozessor einen deutlichen Sprung. Das SE2 nutzt noch den SiP8-Chip. Mit dem zwei Generationen neueren SiP10-Prozessor ist hier mit spürbaren Unterschieden in Sachen Reaktionsgeschwindigkeit und App-Startzeit zu rechnen. Auch die neuen Gesundheitsfunktionen mit verbessertem Schlaftracking und Blutdrucküberwachung sind bei der günstigen Apple Watch mit an Bord.

Ein weiteres Highlight ist, dass das Always-on-Display nun auch in der SE-Reihe Einzug hält. Das heißt, auch die günstige Apple Watch kann die Uhrzeit, Benachrichtigungen und wichtige Informationen dauerhaft anzeigen, ohne dass das Handgelenk angehoben oder das Display angetippt werden muss. Außerdem ist das Display jetzt deutlich robuster – laut Apple viermal bruchresistenter als beim Vorgänger.

Während die Ultra 3 und die Series 11 auch längere Akkulaufzeiten bieten, beschränkt sich das Akku-Upgrade bei der SE 3 auf die Ladegeschwindigkeit. Apples Einsteiger-Smartwatch unterstützt jetzt Schnellladen, womit sie sich in rund 45 Minuten auf bis zu 80 Prozent aufladen lässt. Optisch gibt es keinerlei Änderungen – aber immerhin eine neue Farbe. Zu Mitternacht (dunkles Blauschwarz) und Polarstern (helles, leicht gold-beiges Silber) gesellt sich jetzt auch Silber.

Apple Watch SE 3 GPS 44 mm Smartwatch mit Aluminiumgehäuse in Polarstern und Sportarmband in Polarstern (S/M). Fitness‑ und Schlaftracker, Herzfrequenzmesser, Always-On Display, Wasserschutz-1

Apple Watch SE 3

Vorteile
  • Viele Funktionen der Watch 11 integriert
  • Mit 1.000 Nits noch ausreichend hell
  • Mit Schnellladen in 45 Minuten auf 80 %
Weitere Händler

FAQ – häufig gestellte Fragen zu Apple Watches

Die neuste Version von Apples Smartwatch-Betriebssystem WatchOS 26 wurde am 15. September 2025 ausgerollt und bringt in erster Linie Verbesserungen im Hinblick auf Gesundheits- und Komfortfunktionen:

– Verfeinerte Gestensteuerung: Mit Doppeltippen (Daumen und Zeigefinger kurz zusammendrücken) können Nutzer Anrufe annehmen, Benachrichtigungen schließen, durch Widgets blättern oder Musik steuern – ohne das Display zu berühren.

Blutdruckbenachrichtigungen: Warnt bei ungewöhnlich hohem oder niedrigem Blutdruck.

– Automatische Erkennung von Schlafapnoe: Erkennt Atemaussetzer während des Schlafs und gibt Hinweise auf mögliche Schlafstörungen.

– Neuer Schlaf-Score: Bewertet die Schlafqualität anhand von Bewegungs-, Herzfrequenz- und Atemdaten übersichtlich in Punkten.

– Erweiterte Siri-Integration: Sprachbefehle zu Training, Schlaf oder Gesundheitsdaten werden direkt auf der Uhr verarbeitet, ohne Internetverbindung.

– Verbessertes Aktivitäts- und Trainings-Tracking: Neue Trainingsarten, überarbeitete Herzfrequenzzonen und genauere Standorterkennung.

Grundlegende Änderungen bei den Armbändern gibt es auch 2025 nicht. Apple bleibt seinem bisherigen Konzept treu und bietet für alle Modelle weiterhin die bekannten Standardoptionen an. Bei der Apple Watch SE 3 lässt sich zwischen dem Sportarmband, dem Solo Loop und dem Sport Loop wählen. Die Series 11 wird ebenfalls mit diesen drei Varianten ausgeliefert, wobei die Ausführung je nach Gehäusematerial variieren kann.

Auch bei der Ultra 3 bleibt alles beim Alten: Käufer können zwischen dem Trail Loop, dem Alpine Loop und dem Ocean Band wählen – jeweils in verschiedenen Längen und Materialien, die auf unterschiedliche Einsatzbereiche zugeschnitten sind. Zwar hat Apple die Armbandauswahl selbst nicht verändert, dafür aber die Farbpalette erweitert. 2025 sind mehrere Farbtöne hinzugekommen, etwa Neon Yellow, Anchor Blue, Purple Fog, Forest und Dark Gray.

Apple Watches mit GPS + Cellular lassen sich gewissermaßen autark benutzen. Auch eine rudimentäre Verbindung zu Android-Smartphones für Telefongespräche ist möglich. Für das volle Nutzungserlebnis ist ein iPhone aber von Vorteil. In Anbetracht der vergleichsweise hohen Preise aktueller Apple Watches ist es fraglich, ob sich die Anschaffung für Android-Nutzer oder Smartphone-Verweigerer lohnt. Modelle von Samsung, Garmin oder Huawei bieten eine wesentlich bessere Kompatibilität zu Android-Smartphones und sind meist günstiger zu haben. 

Die Apple Watches der der letzten Generationen waren auch in “CO2-neutralen” Versionen erhältlich, deren Umweltbelastung durch Kompensationsprojekte ausgeglichen werden sollte. Seit 2025 ist das nicht mehr der Fall. Das liegt aber nicht daran, dass Apple dem Klimaschutz entsagt hat. Im Gegenteil: Apple Watches werden immer noch überwiegend aus recycelten Materialien gefertigt. Dem Unternehmen wurde jedoch gerichtlich untersagt, seine Produkte als klimaneutral zu bewerben.

Ja, ab der Watch Series 7 steht die Apple-Watch-Tastatur zur Verfügung. Das ist eine klassische QERTZ-Tastatur, die das Beantworten von Whatsapp-Nachrichten ermöglicht. Auch die Texteingabe per Diktierfunktion ist möglich. Eine native Nutzung von Whatsapp ist ohne Drittanbieter-Anwendungen aber bislang nicht vorgesehen.  

Für gewöhnlich stellt Apple die neue Generation der Apple Watches gemeinsam mit den neuen iPhones auf der September-Keynote vor. Mit der Apple Watch Series 12 ist demnach im September 2026 zu rechnen.

Wer zur Smartwatch auch ein neues iPhone sucht, wird im aktuellen iPhone-Ratgeber fündig.

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