Im Folgenden stellen wir jeweils drei LG- und Samsung-Fernseher im direkten Vergleich gegenüber. Von beiden Herstellern sehen wir uns jeweils einen günstigen UHD-Fernseher, einen kontraststarken OLED-TV und ein farbintensives QLED/QNED-Modell an. Die aufgeführten Fernsehe stellen die besten Optionen der letzten zwei Modelljahre dar und werden zu vergleichbaren Preisen angeboten. Vorab werfen wir einen Blick auf die allgemeinen Unterschiede zwischen Samsung- und LG-TVs.
In diesem Ratgeber
LG bietet mehr AI-Features, Samsung eine bessere Vernetzbarkeit im Smart Home
Auf den ersten Blick sind zwischen Samsung- und LG-TVs kaum Unterschiede festzustellen. Beide Hersteller bieten High-End-Technik an. Von aktuellen Modellen dürfen Nutzer stets eine gute Bildqualität erwarten. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen liegen im Detail – etwa eine höhere Bildrate oder ein HDMI-Anschluss mehr. Es gibt jedoch auch einige grundlegende Unterschiede, die zwischen allen LG- und Samsung-Fernsehern bestehen. Dazu zählen:
Der offensichtlichste Unterschied zwischen Samsung- und LG-Fernsehern ist die Benutzeroberfläche. Beide Hersteller nutzen eigens entwickelte TV-Betriebssysteme. Im Falle von Samsung ist das TizenOS. LG verwendet WebOS. Beide Systeme basieren auf Linux, allerdings gilt LGs WebOS als wesentlich benutzerfreundlicher. Samsungs Tizen-Betriebssystem punktet hingegen durch eine größere Auswahl an Apps.
Das Ergebnis aus LGs Bemühungen um die Integration von KI ist ThinQ – eine KI-Plattform für Unterhaltungselektronik, die die Basis für viele verschiedene Funktionen bildet. LG nutzt KI nicht nur für Upscaling-Zwecke, sondern auch zur Optimierung der Helligkeit entsprechend der Lichtverhältnisse im Raum. Mit dem AI Picture Wizard können moderne LG-TVs Farben und Kontraste auf Basis einer Vorauswahl automatisch an die persönlichen Vorlieben der Nutzer anpassen. Auch Samsungs Quantum 4K Prozessoren nutzen KI – in erster Linie für 4K-Upscaling, allerdings können auch schon 2K-Inhalte hochskaliert werden. Mit den neuesten Modellen ist bereits Upscaling auf 8K möglich.
Aktuelle Samsung-TVs lassen sich als zentrale Steuereinheit für das Smart Home nutzen. Das funktioniert über das von Samsung entwickelte SmartThings-Netzwerk, das von zahlreichen Drittanbietern unterstützt wird. In Verbindung mit entsprechenden SmartThings-fähigen Glühbirnen, Thermostaten und Sicherheitsgeräten können Samsung-Fernseher das Licht ein- und ausschalten, die Heizung regulieren oder eine Live-Ansicht der Überwachungskamera anzeigen. Auch LGs ThinQ-Plattform ermöglicht die Steuerung von Smart-Gadgets. Die Auswahl an Drittanbietern ist im Vergleich zu SmartThings aber wesentlich kleiner.
Günstige UHD-TVs: LG UR78006LK und Samsung DU7179
Im unteren Preissegment haben Samsung und LG 4K-Fernseher mit einfacher LCD-Technik im Angebot. Der LG UR78006LK wird etwas heller und dürfte mit 60 statt 50 Hertz vor allem für Gamer die bessere Wahl darstellen, besonders da ALLM integriert ist. Samsungs DU7179ist hingegen nicht nur mit 43 Zoll, sondern in vielen verschiedenen Größen erhältlich und auch im Hinblick auf die Anschlussmöglichkeiten etwas besser aufgestellt.
LG UR78006LK LCD-Fernseher
Der LG UR78006LK ist ein kompakter 4K-LCD-Fernseher, der speziell in der 43-Zoll-Größe angeboten wird. Mit einer Bildrate von 60 Hertz und einer Helligkeit von 330 Nits bietet er eine für seine Preisklasse typische und solide Performance. In Sachen Kontrastwiedergabe unterstützt das Gerät die gängigen Formate HDR10 und HLG, um eine ansprechende Darstellung bei Filmen und Serien zu gewährleisten.
Trotz des günstigen Anschaffungspreises verfügt das Modell über den α5 Gen6 AI Prozessor 4K, der moderne KI-Features in das Einstiegssegment bringt. Diese Recheneinheit sorgt für ein präzises 4K-Upscaling von Inhalten mit geringerer Auflösung und optimiert die Bildschirmhelligkeit automatisch basierend auf dem aktuellen Umgebungslicht. Akustisch wird das verbaute 20-Watt-Lautsprechersystem durch AI Sound Pro unterstützt, welches herkömmlichen Stereo-Sound in einen virtuellen 5.1-Surround-Klang transformiert.
Die Ausstattung konzentriert sich auf das Wesentliche und umfasst drei HDMI 2.0-Anschlüsse sowie zwei USB-Ports für externe Medien. Für den Fernsehempfang ist ein einfacher Triple-Tuner (DVB-T2/-C2/-S2) verbaut, während die kabellose Konnektivität über WiFi 5 und Bluetooth 5.0 sichergestellt wird. Auf spezialisierte Gaming-Technologien wie FreeSync oder G-Sync wird bei diesem Modell verzichtet, was den Fokus des Geräts auf die klassische TV-Nutzung unterstreicht.
Samsung DU7179 LCD-Fernseher
Der Preiswerte Crystal UHD-Fernseher DU7179 von Samsung bietet im Vergleich zum LCD-Modell von LG den Vorteil, dass er in vielen verschiedenen Größen erhältlich ist. Es stehen sieben verschiedene Bildschirmdiagonalen zwischen 43 und 98 Zoll zur Verfügung. „Crystal Display“ ist dabei nicht mehr als die Markenbezeichnung von Samsungs LCD-Displays. Unabhängig von der Größe löst der DU7179 in 4K-Qualität auf und unterstützt HDR10 sowie HLG. Für Gamer ist der TV mit seiner geringen Bildrate von 50 Hertz jedoch nicht die beste Wahl. Auch zum Fernsehen bei Tageslicht bietet der LCD-TV mit einer Helligkeit von ca. 280 Nits keine optimalen Voraussetzungen.
Samsung verbaut im DU7179 den Crystal-Prozessor 4K, mit dem er alle Inhalte in skalierter 4K-Qualität darstellen kann. Weitere AI-basierte Feautres sind bis auf den Motion Xcelerator für flüssigere Bewegungen nicht vorhanden. Dafür sind jedoch Samsungs PurColor- und Contrast Enhancer-Funktionen an Bord, die für intensivere Farben und verbesserte Kontraste sorgen sollen. Für eine verbesserte Tonwiedergabe nutzt der LG TV Object Tracking Sound Lite. Die Funktion soll die Tonausgabe der Lautsprecher mit dem Bildinhalt synchronisieren, sodass sich der Ton mit dem Bild mitbewegt. „Lite“, weil dafür nur ein einfaches 2.0-Lautsprechersystem mit einer Gesamtleistung von 20 Watt zum Einsatz kommt.
Der größte Vorteil des Samsung DU7179 im Vergleich zu LGs vergleichbar günstigem LCD-TV liegt in der Vernetzbarkeit per Samsung SmartThings. Nutzer können den TV als Schaltzentrale für ihr Smart Home nutzen, um SmartThings kompatible Lampen oder Thermostate zu steuern. Auch im Hinblick auf die Anschlussmöglichkeiten ist der Samsung-TV etwas besser aufgestellt. Er bietet zwar ebenfalls nur drei HDMI-Anschlüsse, aber immerhin handelt es sich bei einem davon um einen HDMI-2.1-Anschluss. Zudem hat der Fernseher Bluetooth 5.2 statt 5.0. Für den TV-Empfang setzt jedoch auch Samsung nur auf einen Single Triple Tuner (DVB-T2/-C2/-S2). Die weiteren Anschlussmöglichkeiten gleichen dem LG-Modell: zwei USB-2.0-Anschlüsse, ein digitaler Audioanschluss, ein CI+-Slot, ein LAN-Anschluss und WiFi 5.
OLED-Fernseher: LG B39LA und Samsung S90D
Die für tiefe Schwarzwerte und starke Kontraste bekannten OLED-Fernseher sind eigentlich LGs Steckenpferd. Doch mittlerweile hat auch Samsung OLED-TVs auf dem Markt. Der LG B39LA und der Samsungs S90D liegen in einem ähnlichen Preissegment. Welches Modell besser ist, hängt vom persönlichen Geschmack ab. LG lockt Gamer durch Unterstützung von AMD Free Sync und Nvidia G-Sync, Samsung überzeugt hingegen durch eine höhere Bildrate. Der LG-TV bietet KI-optimierten 5.1-Sound, der Samsung-Fernseher kommt mit dem leistungsstärkeren Soundsystem. LG ist mit Blick auf die KI Features deutlich besser aufgestellt. Samsung punktet hingegen durch die Vernetzbarkeit via SmartThings und 144 gegenüber LGs 120 Hertz.
LG B39LA OLED-Fernseher
Der LG B39LA präsentiert sich in der 2024er-Generation als vielseitiger OLED-Fernseher, der in einer breiten Spanne von Bildschirmdiagonalen – 48, 55, 65, 77 und sogar 83 Zoll – verfügbar ist. Alle Varianten bieten eine native 4K-Auflösung und eine Bildrate von bis zu 120 Hertz, was im Vergleich zum Vorjahresmodell eine Steigerung um 20 Hertz bedeutet. Während LG keine offiziellen Angaben zur maximalen Helligkeit macht, erreichen die Displays in externen Tests Werte von rund 800 Nits. In Sachen High Dynamic Range unterstützt der Fernseher die gängigen Formate HDR10 und HLG, um kontrastreiche Bilder zu liefern.
Das Herzstück des Geräts ist der α8 AI Processor 4K, der unter dem Betriebssystem webOS 24 eine Vielzahl an intelligenten Funktionen steuert. Mithilfe von AI Super Upscaling werden Inhalte niedrigerer Qualität präzise auf 4K hochgerechnet, wobei Deep-Learning-Algorithmen Bildrauschen minimieren und Details in Gesichtern sowie Objekten hervorheben. Die AI Brightness Control sorgt zudem dafür, dass die Bildschirmhelligkeit automatisch auf Basis des gemessenen Umgebungslichts optimiert wird. Ein besonderes Feature für Individualisten ist der AI Picture Wizard: Er analysiert basierend auf Nutzerpräferenzen 85 Millionen Möglichkeiten, um Schärfe, Kontrast und Farben perfekt auf den persönlichen Geschmack abzustimmen.
Auch für Gamer ist der B39LA bestens gerüstet, da er sowohl AMD FreeSync als auch Nvidia G-Sync unterstützt, was eine flüssige und rissfreie Darstellung garantiert. Der Bereich Audio profitiert ebenfalls massiv von der künstlichen Intelligenz: Die α8 AI Sound Pro-Technologie transformiert herkömmliche Stereosignale virtuell in ein beeindruckendes 9.1.2-Surround-Sound-System. Trotz des flachen Gehäuses wird zudem Dolby Atmos unterstützt. Das integrierte 2.0-Lautsprechersystem leistet 20 Watt. Zur weiteren Ausstattung gehören ein praktischer Twin Tuner für den parallelen Empfang verschiedener Sender sowie moderne Anschlussmöglichkeiten inklusive WiFi 5 und Bluetooth 5.2.
Samsung S90D OLED-Fernseher
Der 2024 veröffentlichte Samsung S90D erweitert die Auswahl seines Vorgängers und ist nun in den Größen 55, 65 und 75 Zoll erhältlich. Das 4K-OLED-Panel überzeugt mit einer Helligkeit von 1.000 Nits und einer PANTONE-Zertifizierung, die eine besonders naturgetreue Farbwiedergabe garantiert. Ein entscheidender Vorteil gegenüber dem LG B39LA ist die hohe Bildrate: Während die native Frequenz bei 120 Hz liegt, erreicht der S90D in Spielen bis zu 144 Hz. Unterstützt durch AMD FreeSync Premium, Nvidia G-Sync und die „Motion Xcelerator Turbo+“-Technologie bietet er damit ein flüssiges, rissfreies Gaming-Erlebnis.
Unter der Haube arbeitet der „Neural Quantum Prozessor 4K Gen2“ mit 20 neuronalen Netzwerken. Dieser sorgt durch KI-basiertes Upscaling und Funktionen wie den „OLED Brightness Booster“ für eine sichtbare Steigerung bei Helligkeit, Kontrast und Detailtreue. In Sachen HDR unterstützt der Fernseher neben HDR10 und HLG auch das lichtabhängige HDR10+ Adaptive sowie das speziell optimierte OLED HDR+. Als Betriebssystem kommt Tizen 8.0 zum Einsatz, das zwar weniger spezifische KI-Features als LG bietet, dafür aber durch die tiefe Smart-Home-Integration via Samsung SmartThings punktet.
Auch beim Sound setzt sich der S90D ab: Das verbaute 40 Watt starke 2.1-System inklusive passivem Subwoofer liefert einen raumfüllenden Klang, der ohne externe Soundbar deutlich kräftiger als beim LG-Pendant ausfällt. Dank Q-Symphony lässt sich der TV zudem perfekt mit Samsung-Soundbars koppeln. Die Ausstattung wird durch eine praktische Solar-Fernbedienung, einen Twin Tuner für flexiblen Empfang sowie moderne Anschlüsse (4x HDMI 2.1, WiFi 5 und Bluetooth 5.2) komplettiert.
QLED/QNED-TVs: LG 816RE und Samsung Q60D
LGs Gegenstück zu Samsungs QLEDs sind die QNED-Fernseher, die die Quantum Dot-Technologie mit der eigens entwickelten NanoCell-Technologie verbinden. Das soll den allgemeinen Nachteil ausgleichen, dass QLEDs keine tiefen Schwarzwerte erreichen. Samsungs QLED-Fernseher, das Modell Q60D, kommt jedoch mit PANTON-zertifizierten Farben und dürfte damit im Hinblick auf die Farbtreue besser aufgestellt sein.
Die naturgetreuen PANTON-Farben, die Vernetzbarkeit via SmartThings und etwas besser aufgestellte Anschlussmöglichkeiten sind im direkten Vergleich zum LG 816RE aber die einzigen Vorteile des Samsung-TVs. Der LG 816RE ist deutlich heller und bietet mit 120 Hertz und AMD FreeSync bessere Voraussetzungen für Gamer. Hinzu kommen die vielen KI-Features, die der α7 4K AI-Prozessor Gen6 mitbringt.
LG 816RE QNED-Fernseher
Der LG 816RE ist ein 4K-QNED-Fernseher, der in den Diagonalen 50, 55 und 65 Zoll erhältlich ist. Er zeichnet sich durch eine hohe native Bildrate von 120 Hertz sowie eine beachtliche Helligkeit von etwa 700 Nits aus. Neben den gängigen Standards HDR10 Pro und HLG unterstützt das Modell auch Dolby Vision, was für eine besonders kontrastreiche und dynamische Bildwiedergabe bei kompatiblen Inhalten sorgt.
Im Inneren arbeitet der leistungsstarke α7 Gen6 AI-Prozessor, der eine breite Palette an intelligenten Funktionen steuert. Dazu gehören das AI Super Upscaling zur Rauschreduzierung und Detailoptimierung von Gesichtern sowie die AI Brightness Control, die das Bild an das Raumlicht anpasst. Ein besonderes Highlight ist der AI Picture Wizard, der die Farbdarstellung individuell auf den Geschmack des Nutzers zuschneidet. Akustisch wird das 20 Watt starke 2.0-System durch AI Sound Pro (virtueller 5.1-Sound) und Clear Voice Pro für eine verbesserte Sprachverständlichkeit unterstützt.
Für Gamer ist der 816RE mit AMD FreeSync Premium, VRR (Variable Refresh Rate) und ALLM (Auto Low Latency Mode) hervorragend ausgestattet, um Bildruckeln und Eingabeverzögerungen zu minimieren. Die Konnektivität umfasst vier HDMI-Anschlüsse, wovon zwei den modernen 2.1-Standard unterstützen, sowie WiFi 5 und Bluetooth 5.0. Der Fernsehempfang wird über einen Single Triple Tuner abgedeckt, während Tizen-Konkurrenten hier oft auf webOS 23 als intuitives Betriebssystem treffen.
Samsung Q60D QLED-Fernseher
Der Samsung Q60D ist ein vielseitiger 4K-QLED-Fernseher, der mit einer enormen Größenspanne von 43 bis 85 Zoll überzeugt. Während die Helligkeit mit 420 Nits und die Bildrate mit 60 Hertz eher dem soliden Standard entsprechen, punktet das Modell vor allem bei der Farbdarstellung: Dank der PANTONE-Zertifizierung kann der TV über 2.000 Farben und 110 Hauttöne besonders naturgetreu wiedergeben. Als HDR-Standards stehen neben HLG auch HDR10+ zur Verfügung, um Kontraste dynamisch zu optimieren.
Im Inneren arbeitet der Quantum Prozessor 4K Lite, der mittels KI-Optimierung Inhalte auf 4K-Qualität hochskaliert. Ein besonderes Merkmal der Ausstattung ist die nachhaltige Solar Smart Remote, die sich über Licht selbstständig auflädt. Für den Klang sorgt ein System mit Object Tracking Sound Lite, das den Ton so projiziert, dass er den Bewegungen auf dem Bildschirm folgt. Über Q-Symphony lässt sich der Fernseher zudem nahtlos als Center-Lautsprecher in ein System mit einer kompatiblen Samsung-Soundbar integrieren.
In puncto Konnektivität bietet der Q60D drei HDMI 2.0-Anschlüsse sowie moderne kabellose Schnittstellen wie WiFi 5, Bluetooth 5.2, AirPlay und DLNA. Als Nachfolger des Q60C setzt dieses 2024er-Modell auf das aktuelle Tizen OS 8.0 und weist eine verbesserte Energieeffizienz sowie eine optimierte Reflexionskontrolle auf. Mit seinem Single Triple Tuner und der umfassenden Smart-Home-Einbindung richtet sich das Gerät primär an Nutzer, die Wert auf Farbtreue und ein ausgereiftes Betriebssystem legen.
Häufig gestellte Fragen zu Samsung- und LG-Fernsehern
OLED steht für „Organic Light Emitting Diodes“ – also organische, Licht emittierende Dioden. Die besondere Eigenschaft der Display-Technologie ist, dass die Pixel selbstleuchtend sind und keine separate Hintergrundbeleuchtung erfordern. Da jeder Bildpunkt unabhängig von den restlichen Pixeln leuchten kann, sind OLED-Fernseher in der Lage, sehr tiefe Schwarzwerte und starke Kontraste bei gleichzeitig relativ hoher Helligkeit zu erzeugen.
QLED steht für „Quantum Dot Light Emitting Diode“, was so viel wie Quantenpunkt-Leuchtdioden bedeutet. Diese Display-Technologie zeichnet sich durch die Verwendung einer Quantenpunkt-Schicht aus, die von einer LED-Hintergrundbeleuchtung angestrahlt wird. Durch diese Struktur können QLED-Displays eine besonders hohe Farbintensität undsehr hohe Helligkeit erreichen. Da die Quantenpunkte das Licht der LEDs effizient in verschiedene Farben umwandeln, bieten QLED-Fernseher ein extrem breites Farbspektrum und eine ausgezeichnete Farbgenauigkeit, die auch bei hoher Helligkeit bestehen bleibt.
HDR10 und HLG sind HDR-Formate (High Dynamic Range), HDR10 und HLG sind HDR-Formate (High Dynamic Range). Video-Inhalte im HDR-Format können mit höheren Kontrasten zwischen den hellsten und dunkelsten Teilen eines Bildes wiedergegeben werden, was zulebhafteren und realistischeren Bildern führt. Während HDR10 statische Metadaten verwendet, die für das gesamte Video gelten, passt sich HLG dynamisch an die Qualität des eingehenden Videosignals an, was es besonders geeignet für Live-Übertragungen macht.
Ist bereits klar welcher Hersteller es werden soll, lohnt sich ein Blick in unsere spezifischen Ratgeber zu TVs von LG und Samsung an.
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