Skip to main content

PC-Monitor im Premium-Segment – Die Top 5 im Vergleich

Die Preisspanne im Bereich der Monitore ist gewaltig. Einen günstigen PC-Monitor gibt es schon für unter 100 Euro, wohingegen für Premium-Bildschirme je nach Größe, Displaytechnologie und Funktionen mehrere Tausend Euro fällig werden können – und je nach Einsatzbereich kann sich das durchaus lohnen.

PC-Monitor Premium Segment Vergleich

Wer bereit ist, beim Monitor-Kauf 1.000 Euro oder mehr auszugeben, bekommt hervorragend ausgestattete Office-Bildschirme, Gaming-Monitore mit Top-Performance oder auch vorkalibrierte und farbstarke PC-Monitore, die sich gezielt an Fotografen, Designer und Content Creators richten. Wichtig ist, die Kaufentscheidung auf Basis des geplanten Einsatzzwecks auszurichten. Denn selbst im Premium-Segment kann nicht jeder PC-Monitor alles.

Im folgenden Vergleich nehmen wir fünf Monitore für gehobene Ansprüche unter die Lupe, die allesamt 1.000 Euro oder mehr kosten. Ob Gamer, Film- und Serien-Junkie oder Content Creator – hier sollte jeder fündig werden.

Gut ausgestatteter 27-Zoll-Gaming-Monitor mit OLED-Panel: Sony INZONE M10S

Wenn die technische Ausstattung im Vordergrund steht und die Größe des Monitors eine untergeordnete Rolle spielt, ist das Modell INZONE M10S von Sony eine interessante Wahl. Es handelt sich um einen Gaming-Montitor mit 27-Zoll-OLED-Panel (QHD / 2560 x 1440 Pixel). In Anbetracht des Preispunkts ist das Display zwar vergleichsweise klein, wird aber sehr hell und dürfte auch im Hinblick auf die Farbgenauigkeit überzeugen – es erreicht eine Spitzenhelligkeit von bis zu 1300 Nits, arbeitet mit einer Farbtiefe von 10 Bit und deckt den DCI-P3-Farbraum zu 98,5 % ab.

Dank OLED-Panel ist bei dem Sony INZONE M10S mit tiefen Schwarzwerten und starken Kontrasten zu rechnen. Allerdings haben OLEDs typischerweise den Nachteil, dass statische Bilder schnell „einbrennen“ und die Intensität der Farben mit der Zeit nachlässt. Um diesem Problem entgegenzuwirken, setzt Sony auf OLED Burn-In Protection. Der PC-Monitor nutzt Pixel-Shift, wobei Bilder leicht verschoben werden, um die Belastung einzelner Bildpunkte zu verringern. Zusätzlich reguliert der Monitor die Helligkeit bei statischen Bildern dynamisch, was zu einer längeren Lebensdauer beitragen kann. 

Gamer kommen bei dem 27-Zoller von Sony von auf ihre Kosten. Der PC-Monitor bietet mit einer rasant hohen Bildwiederholrate von bis 480 Hertz optimale Voraussetzungen für flüssiges Gaming und gehört mit einer angegebenen Reaktionszeit von 0,03 ms (GtG) zu den schnellsten Monitoren auf dem Markt. Weiterhin unterstützt der er Nvidia G-Sync und Variable Refresh Rate (VRR), um Tearing in Spielen zu minimieren und eine möglichst flüssige Performance zu gewährleisten. 

Vielfältige Anschlüsse am PC-Monitor

Für Gamer mit Turnier-Ambitionen könnten der Sony-Monitor mit seinem FPS- und der FPS-Pro+-Modus besonders interessant sein. Der FPS Pro-Modus simuliert die Bildeigenschaften von klassischen 24,5-Zoll-TN-Panel-Monitoren, die oft in E-Sport-Wettbewerben genutzt werden, um möglichst reaktionsschnelle Darstellungen zu gewährleisten. Der FPS Pro+-Modus geht noch einen Schritt weiter, indem er die Farben von Gegnerkonturen hervorhebt und Kontrast sowie Helligkeit optimiert, um die Sichtbarkeit in actionreichen Spielszenen zu verbessern​. 

Die Anschlussmöglichkeiten des Sony INZONE M10S können sich ebenfalls sehen lassen. Mit einem DisplayPort-2.1- und zwei HDMI-2.1-Anschlüssen können Gamer einen PC und bis zu zwei Konsolen gleichzeitig anschließen. Darüber hinaus bringt der PC-Monitor einen praktischen USB-Hub zur Verbesserung des Kabelmanagements mit. Es besteht aus drei USB-Typ-A-3.0-Ports und einem USB-Typ-B-Port. Während die USB-A-Anschlüsse als Downstream-Ports fungieren und es ermöglichen, Peripheriegeräte wie Maus, Tastatur oder externe Festplatten direkt an den Monitor anzuschließen, wird der USB-B-Port als Upstream-Anschluss verwendet, um den Monitor mit dem PC zu verbinden und die entsprechenden Signale weiterzuleiten. 

Für alle, die nie genügend Platz auf dem Schreibtisch haben können, bringt der Gaming-Monitor von Sony eine weitere praktische Eigenschaft mit: Er hat einen sehr kleinen Standfuß, der gezielt so gestaltet wurde, dass er minimalen Platz beansprucht und dennoch ausreichend Stabilität bietet. So bleibt Gamern mehr Platz für Maus, Tastatur und Energy Drinks. Zusätzlich lässt sich der Monitor neigen, schwenken und in der Höhe verstellen. 

Sony INZONE M10S 27“ OLED QHD PC Gaming Monitor: 1440p, 480Hz, 0.03ms GTG, DCI-P3 98.5%, G-Sync, Adaptive Sync, VRR, Co-entwickeltes Modell mit Fnatic, 1300 nits, DisplayPort 2.1-2 x HDMI 2.1- PC, PS5-1

Sony INZONE M10S 27“ OLED QHD Gaming Monitor

Vorteile
  • 27“ OLED QHD mit 480 Hz
  • Perfect für PC- oder Konsolen Gaming
  • Gute Farbwerte und 1300 nits
Weitere Händler

40-Zoll-Office-Monitor mit Ultrawide-Curved-Display: Philips 40B1U6903CH

Der Philips 40B1U6903CH ist ein Office-Monitor, der sich vor allem durch sein großes 40-Zoll-Curved-Display im Breitbildformat auszeichnet. Wer beim Arbeiten lieber auf einen großen als auf zwei kleine Monitore setzt, ist hier genau an der richtigen Adresse. Für Gamer, Grafiker oder Fotografen ist der Philips-Monitor zwar nicht die beste Wahl, im Office- oder Multimedia-Anwendungen ist er hingegen sehr gut aufgehoben. 

Der Philips-Monitor arbeitet mit einem IPS-Panel, was für den Office-Einsatz eine gute Wahl ist. Durch die hohe Blickwinkelstabilität sind die Darstellungen auf dem Bildschirm auch beim seitlichen Betrachten gut zu erkennen, was etwa für Präsentationen praktisch ist. Die Bildschirmkrümmung von 2.500R fällt eher subtil aus. Um auf dem großen 40-Zoll-Bildschirm scharfe Darstellungen zu erzeugen, lässt der Curved-Monitor in 5K2K-Qualität mit 5120 x 2160 Pixeln auf. 

Was die Farbgenauigkeit angeht, steht der Curved-Monitor von Philips gut da. Er deckt den sRGB-Farbraum zu 134 Prozent und den DCI-P3-Farumraum zu 98 Prozent ab. Ein Manko ist die Helligkeit, die mit 300 Nits beziffert wird. Für hell erleuchtete Büros könnte das eventuell etwas zu wenig sein. Die Bildwiederholrate von 75 Hertz beschränkt sich ebenfalls auf ein Minimum, was im Office-Einsatz allerdings kaum auffallen sollte. 

Eine Besonderheit, die den Philips 40B1U6903CH von den meisten Monitoren abhebt, ist seine integrierte 5MP-Webcam mit Windows Hello. Damit ermöglicht er nicht noch hochauflösende Videokonferenzen, sondern bietet auch eine schnelle und sichere Anmeldung per Gesichtserkennung, was den Arbeitsfluss im Büroalltag effizienter gestaltet. Dank Pop-up-Funktion wird die Kamera nur bei Bedarf ausgefahren, was für zusätzliche Sicherheit sorgt. 

Vorteile im Office

Was dem Büroalltag ebenfalls zugutekommen dürfte, sind die Flicker-Free- und Low Blue Light-Funktionen. Damit werden Bildschirmflimmern und schädliches blaues Licht reduziert, wodurch die Augen bei längeren Sitzungen vor dem Monitor weniger belastet werden. Zusätzlich bietet der Philips 40B1U6903CH mit der MultiView- und Picture-in-Picture-Funktionen die Möglichkeit, Inhalte von mehreren Quellen gleichzeitig anzuzeigen. So können Nutzer beispielsweise einen zweiten Laptop oder eine Präsentation parallel zum Hauptarbeitsbereich verfolgen, was Multitasking erheblich erleichtert​. 

Auch die Anschlussmöglichkeiten des Philips 40B1U6903CH sind auf den Office-Einsatz getrimmt. Er bringt zwei Thunderbolt 4-Anschlüsse mit – einer davon mit 90 Watt Power Delivery, was ausreicht, um die meisten Laptops zu betreiben. Der andere Thunderbolt-Port kann für Daisy-Chaining verwendet werden – also um mehrere Monitore in Reihe zu schalten. 

Für die Verbindung zum PC stehen jeweils ein DisplayPort-1.4- und ein HDMI-2.0-Anschluss zur Verfügung, was für den Einsatz im Gaming- oder Multimedia-Bereich eventuell zu wenig sein könnte, im Office-Einsatz aber ausreichen dürfte. Ferner bietet der Büro-Monitor von Philips einen USB-A-Anschluss für Peripheriegeräte und einen KVM-Switch für die Steuerung mehrerer Rechner mit einer Tastatur und Maus. 

Nicht nur technisch, sondern auch äußerlich unterscheidet sich der Philips 40B1U6903CH von Gaming-Monitoren. Der kantige Standfuß verleiht dem Bildschirm einen eleganten Look, mit dem er im Büro oder Home Office gut zur Geltung kommen dürfte. Zusätzlich bietet der Office-Monitor zahlreiche Anpassungsmöglichkeiten, die ein ergonomisches Arbeiten ab Schreibtisch ermöglichen. So lässt sich der Philips 40B1U6903CH in der Höhe verstellen und bietet eine Schwenk- sowie Neigefunktion, um den Bildschirm optimal an die Sitzposition anzupassen. Zudem ist er VESA-kompatibel, wodurch sich der PC-Monitor bei Bedarf auch an einer Wand oder einem flexiblen Arm befestigen lässt. 

PHILIPS 40B1U6903CH - 40 Zoll Wide UHD Curved Monitor, 5 MP Webcam, höhenverstellbar, Lautsprecher (5120x2160, 75 Hz, HDMI, DisplayPort (in/Out), Thunderbolt, USB Hub) schwarz-1

PHILIPS 40B1U6903CH Wide UHD Curved

Vorteile
  • 40″ Curved WUHD und 75 Hz
  • Mit Thunderbolt USB-HUB
  • Mit integrierter Webcam und Lautsprechern
Weitere Händler

Maximale Produktivität mit Mac Studio oder Mac mini-PCs: Apple Studio Display

Wer an einem Mac Studio oder Mac mini arbeitet, kommt kaum um ein entsprechendes Apple Studio Display herum. Während der Apple-Monitor für Windows-Nutzer mangels optimalem Anschluss- und Software-Support wohl kaum eine Option darstellt, gibt es für Apple-Fans viele Argumente, die für den Kauf sprechen. Wer in Anbetracht des Preises mit einem großen Bildschirm jenseits der 32 Zoll gerechnet hat, könnte allerdings enttäuscht sein. Das Studio Display misst eine Diagonale von lediglich 27 Zoll. Was die Verarbeitungsqualität angeht, gibt der Markt allerdings kaum etwas Vergleichbares her: Während die meisten Monitore selbst im Hochpreissegement überwiegend aus Kunststoff bestehen, fertigt Apple das Gehäuse und den Standfuß aus Aluminium

Auch die technischen Eigenschaften des Studio Displays können sich sehen lassen. Auf seinem 27-Zoll-Retina-Display löst der PC-Monitor in 5K-Qualität mit 5120 x 2880 Pixeln auf. Daraus ergibt sich eine äußerst hohe Pixeldichte von 218 Pixeln pro Zoll, was gestochen scharfe Darstellungen und kaum erkennbare Bildpunkte verspricht. Wer bereit ist, einen entsprechenden Aufpreis zu zahlen, bekommt das Studio Display mit Nanotexturglas, das Reflexionen erheblich reduzieren soll. 

Der Bildschirm unterstützt den P3-Farbraum, der im Vergleich zum RGB-Farbraum eine noch größere Farbpalette umfasst. Mit 1 Milliarde darstellbaren Farbtönen und der True Tone Technologie, die die Farben automatisch an das Umgebungslicht anpasst, dürfen sich Apple-Fans auf eine lebendige und präzise Farbwiedergabe freuen, die auch den Anforderungen von Designern und Fotografen gerecht werden sollte. Auch die Helligkeit von bis zu 600 Nits fällt gut aus. 

PC-Monitor mit umfangreicher Ausstattung

Wer sich für ein Apple Studio Display entscheidet, muss zwar ziemlich tief in die Tasche greifen, kann sich den Kauf von Mikrofon, Lautsprechern und Webcam aber vermutlich sparen. Das ist in dem Bildschirm nämlich alles integriert – und alle Komponenten versprechen eine verhältnismäßig gute Qualität. Zum einen verfügt der Bildschirm über eine 12-Megapixel Ultra-Weitwinkelkamera mit einem Sichtfeld von 122 Grad, die Apple Center Stage Technologie nutzt und Person im Mittelpunkt hält – ideal für Videokonferenzen oder FaceTime-Anrufe. 

Weiterhin bringt das Studio Display ein umfangreiches Lautsprechersystem mit, das sich aus zwei Hochtönern und vier Tieftönern zusammensetzt. Mit Unterstützung für Spatial Audio und Dolby Atmos ist hier eine ordentliche Klangqualität zu erwarten. Hinzu kommt ein Drei-Mikrofon-Array in Studioqualität. Dank Richtcharakteristik und Rauschunterdrückung sollen Stimmen besonders klar und präzise aufgenommen werden. 

Mit Blick auf die Anschlussmöglichkeiten unterscheidet sich das Studio Display vom gängigen Standard. DisplayPorts oder HDMI-Anschlüsse suchen Nutzer hier vergebens. Für die Verbindung zum PC hat der Apple-Monitor lediglich einen Thunderbolt 3-Anschluss. Darüber hinaus stehen drei USB-Typ-C-Anschlüsse (10 GB/s) zur Verfügung. 

Das Apple Studio Display kommt standardmäßig mit einem neigbaren Standfuß. Gegen einen satten Aufpreis liegt Apple ein montierbares Zwischenstück obendrauf, mit dem sich der PC-Monitor auch in der Höhe verstellen lässt. Zudem ist der Apple Monitor mit einer entsprechenden VESA-Aufnahme für die Wandmontage erhältlich. Apple-typisch sind die Zusatzkosten dafür allerdings so hoch, dass es schon für einen günstigen Monitor reichen würde.

Apple Studio Display – Standard­Glas – VESA Mount Adapter ​​​​​​​-1

Apple Studio Display 27 Zoll

Vorteile
  • 27 Zoll mit 5K und 600 Nits
  • Aus Aluminium und Glas (optional)
  • Erfüllt P3-Farbraum

Vorkalibrierter PC-Monitor für Fotografen, Designer und Content Creators: BenQ SW321C

Professionelle Fotografen, Grafikdesigner und Content Creators stellen besondere Anforderungen an ihre Monitore – und die decken hochpreisige Modelle wie der BenQ SW321C ab. Die präzise Farbwiedergabe und werkseitige Kalibrierung mit einem Delta-E-Wert von unter 2 garantieren, dass Farben auf dem Monitor nahezu exakt so dargestellt werden, wie sie in der Realität sind. Der PC-Monitor deckt 99 Prozent des Adobe RGB, 100 Prozent des sRGB und 95 Prozent des DCI-P3 Farbraums ab. Normale Office-Monitore oder Gaming-Bildschirme können das nicht bieten. 

Wenngleich der SW321C mit seinem 31,5-Zoll-IPS-Display mit 4K-Auflösung (3840 x 2160 Pixel) groß und hochauflösend ist, gibt es in dieser Preisklasse viele größere Modelle mit höheren Auflösungen. Auch die Helligkeitswerte von 250 Nits und die Bildrate von 60 Hertz könnten mit Blick auf den Preispunkt etwas höher ausfallen. Wer seinen neuen PC-Monitor überwiegend dazu verwenden möchte, Fotos und Videos zu bearbeiten oder Designs zu erstellen, dürfte mit diesen Einschränkungen aber leben können. Denn der BenQ-Monitor ermöglicht umfassendes Soft Proofing und bietet zahlreiche Features, die Fotografen und Designern das Leben erleichtern. 

Die werksseitige Farbkalibrierung ist ein entscheidender Pluspunkt gegenüber normalen Office-Monitoren. Damit Nutzer selbst dafür sorgen können, dass die Farbdarstellungen gleichbleibend exakt sind, ermöglicht der BenQ SW321C in Kombination mit der Palette Master Element-Software eine regelmäßige Neukalibrierung, um Farbabweichungen über die Zeit zu korrigieren. Für Fotografen, Videomacher oder Grafikdesigner, die auf eine hohe Farbgenauigkeit angewiesen sind, ist das oft ein entscheidender Faktor. 

Mit BenQs Uniformity Technology soll der SW321C für eine gleichmäßige Helligkeit und Farbkonsistenz auf der gesamten Bildfläche sorgen soll, während störende Reflexionen auf dem Bildschirm durch die matte Anti Glare Nano-Beschichtung reduziert werden. Weiterhin liefert BenQ den PC-Monitor mit einer praktischen Shading Hood – das ist eine Blende, die sich am Bildschirm montieren lässt, um seitlich einfallendes Licht abzuschirmen und so störende Blendungen weiter zu minimieren. Das gleicht die ausbaufähigen Helligkeitswerte aus und verbessert die Voraussetzungen für den Einsatz in hellen Arbeitsumgebungen. 

Praktische Features für die Fotobearbeitung

Ein weiteres praktisches Feature des Fotografen-Monitors ist die Paper Color Sync-Funktion, mit der er Farben nahezu exakt so darstellt, wie sie aus einem Drucker herauskommen würden. Dank des Hotkey Puck G2 können Fotografen, Designer und Content Creator schnell zwischen verschiedenen Farbmodi wechseln. Dabei handelt es sich um eine kleine, runde Fernbedienung, die per Kabel mit dem PC-Monitor verbunden ist. Der Hotkey Puck G2 verfügt über ein Drehrad und mehrere konfigurierbare Tasten, die es ermöglichen, ohne umständliche Menünavigation zwischen voreingestellten Farbprofilen wie AdobeRGB, sRGB, DCI-P3 oder benutzerdefinierten Profilen zu wechseln. 

Auch im Hinblick auf die Anschlussmöglichkeiten braucht sich der BenQ-Monitor nicht zu verstecken. Er kommt mit einem DisplayPort 1.4, zwei HDMI-Anschlüssen, einem USB-Typ-C-Anschluss mit 60 Watt Power Delivery und einem USB-Typ-A-3.2-Anschluss, über den sich externe Festplatten oder Peripheriegeräte verbinden lassen. Für die Verbindung zum PC ist ein entsprechender USB-Typ-B-Anschluss vorhanden. Schade ist nur, dass die HDMI-Anschlüsse noch auf die ältere Version 2.0 setzen. 

Wer tagtäglich mehrere Stunden vor dem Monitor sitzt, dürfte erfreut darüber sein, dass das Modell von BenQ höhenverstellbar, neigbar und schwenkbar ist. Zudem lässt es sich auch im Hochformat (Pivot-Funktion) benutzen, was nicht nur das Lesen von langen Texten erleichtert, sondern auch bei der Bearbeitung von Fotos oder Videos im Hochkantformat nützlich sein kann.

BenQ SW321C Fotografen Monitor (AQCOLOR Technologie, 32 Zoll, 4K UHD, IPS, P3-Farbraum, USB-C-Laden, DP / HDMI, Hardware kalibriert, Höhenverstellbar), MacBook kompatibel-1

BenQ SW321C Fotografen Monitor

Vorteile
  • 32″ IPS UHD Monitor mit 60 Hz
  • AQCOLOR-Technik und Farbkalibrierung
  • USB-C mit 60 Watt Power Delivery
Weitere Händler

Riesiger 55-Zoll-Curved-Monitor im klassischen 16:9-Format: Samsung Odyssey Ark S55BG970NU

Wenn die Größe im Vordergrund steht und der Preis eine untergeordnete Rolle spielt, werden Modelle wie der Odyssey Ark S55BG970NU von Samsung interessant. Mit Blick auf die Bildschirmdiagonale stellt der 55-Zoll-Monitor im klassischen 16:9 Format die derzeitige Speerspitze des Monitor-Markts dar. Mit einer Bildschirmkrümmung von 1.000 R ist der Bildschirm sehr stark gebogen, was immersives Gaming verspricht und Zuschauer noch tiefer in Filme und Serien hineinzieht. 

In puncto Bildqualität müssen Gamer und Streaming-Fans bei dem gewaltigen PC-Monitor allerdings kleinere Abstriche machen. Samsung setzt hier nicht etwa auf OLEDs, sondern auf ein VA-Display. Mit besonders intensiven Schwarzwerten oder Kontrasten ist also nicht zu rechnen. Auch die Auflösung ist nicht ganz optimal. Der Bildschirm löst zwar in 4K-Qualität auf, könnte in Anbetracht der schieren Größe der Anzeigefläche jedoch auch eine 8K-Auflösung vertragen. Besser als bei einem normalen VA-Panel dürfte die Bildqualität aber trotzdem sein. Der Monitor arbeitet nämlich mit der Quantum Mini-LED-Technik, die ein tieferes Schwarz, stärkere Kontraste und eine höhere Helligkeit verspricht. 

Die restlichen Bildparamenter können sich sehen lassen. Der Odyssey Ark S55BG970NU sorgt mit einer Bildwiederholrate von 165 Hertz und einer Reaktionszeit von 1 Millisekunde (GtG) für flüssiges Gaming und wirkt mit AMD FreeSync Premium Pro störendem Ruckeln entgegen. NVIDIA G-Sync ist allerdings nicht an Bord. Die Farbraumabdeckung von 90 Prozent DCI-P3 fällt für einen Gaming-Monitor ordentlich aus, kann mit Office- oder Fotografen-Monitoren allerdings nicht mithalten. 

Wer nicht zwangsläufig auf einen leistungsstarken PC oder eine Konsole angewiesen sein möchte, dürfte das Gaming Hub des Odyssey Ark zu schätzen wissen. Damit bietet der PC-Monitor nahtlosen Zugriff auf Cloud-Gaming-Dienste wie Xbox Cloud Gaming oder NVIDIA GeForce Now. Alles läuft über Samsungs Game-Streaming-Technologie, die ohne Downloads auskommt. Die Verbindung zum Internet erfolgt wahlweise via WLAN (WiFi) oder per LAN-Kabel. 

Formatwechsel per Knopfdruck

Während der riesige Monitor im 16:9-Format für Strategiespiele durchaus interessant ist, spielen sich RPGs oder First-Person-Shooter im flachen und extrem breiten 32:9-Format wahrscheinlich besser. Um das zu gewährleisten, liefert Samsung den 55-Zöller mit der Ark Dial-Fernbedienung, die den Monitor mit einem Tastendruck vom 16:9- ins 32:9-Format versetzt. Große schwarze Balken am oberen und unteren Bildschirmrand lassen sich dabei allerdings nicht vermeiden. Auch Film- und Serien-Fans kommen bei dem 55-Zoll-Monitor auf ihre Kosten. Dank Smart-TV-Intergration bringt er alle gängigen Streaming-Apps mit, sodass für Netflix und Co. kein PC oder Receiver erforderlich ist. Zudem bietet der PC-Monitor eine Multi-View-Funktion, mit der er sich in bis zu vier separate Anzeigeflächen aufteilen lässt. Die notwendigen Anschlussmöglichkeiten bringt der Monitor mit – und zwar auf eine smarte Weise.

Im Gegensatz zum gängigen Standard befinden sich die Anschlüsse des Odyssey Ark S55BG970NU nicht an der Rückseite, sondern in einem separaten Anschluss-Hub – der One Connect Box. Diese beherbergt vier HDMI-2.1-Anschlüsse, zwei USB-A-2.0-Anschlüsse, einen LAN-Anschluss, einen Kopfhöreranschluss und einen optischen Audioausgang. Für die Verbindung zum Monitor ist nur ein Kabel nötig, was für einen aufgeräumten Look sorgt und das Kabelmanagement erheblich erleichtert. 

Der Odyssey Ark dürfte schon durch seine gewaltige Größe zum Blickfang im Gaming-Setup werden. Mit seiner Eclipse Lighting-Beleuchtung trägt er zusätzlich zum Ambiente im Gaming-Zimmer bei. Die dynamische Hintergrundbeleuchtung verstärkt das immersive Spielerlebnis, indem sie sich automatisch auf Farben und Aktionen auf dem Bildschirm abstimmt – vergleichbar mit der bekannten Ambilight-Technik von Philips. Praktisch ist auch die Möglichkeit, den PC-Monitor per Privot-Funktion um 180 Grad zu drehen und im Hochkant-Format zu benutzen.

Samsung Odyssey Ark Curved Gaming Monitor S55BG970NU, 55 Zoll, Mini-LED VA-Panel, 4K UHD-Auflösung, AMD FreeSync Premium Pro, 1 ms Reaktionszeit, Bildwiederholrate 165 Hz, Schwarz-1

Samsung Odyssey Ark Curved Gaming S55BG970NU

Vorteile
  • 55″ Mini-LED 4K mit 165 Hz und 1 ms (GtG)
  • Mit 180 Grad Pivot und vielen Anschlüssen
  • Anbindung an Xbox Cloud Gaming & NVIDIA GeForce Now


FAQ – häufig gestellte Fragen zum Thema PC-Monitor

Wie hoch sollte die Auflösung eines Monitors sein?

Die Auflösung gibt an, aus wie vielen Pixeln sich die Bildfläche eines Monitors zusammensetzt. Je größer die Fläche ist, desto mehr Pixel sind nötig, um scharfe Darstellungen zu erzeugen. Bei einem 27-Zoll-Monitor sollte die Auflösung mindestens 2560 x 1440 (QHD) betragen. Wer größere PC-Monitore ab 32 Zoll in Betracht zieht, sollte auf 3840 x 2160 Pixel (4K) achten.

Wann eignen sich Curved-Monitore?

Curved PC-Monitore machen sich einen simplen, aber wirkungsvolle optischen Effekt zunutze: Wenn sich die Ränder eines Bildschirms näher an den Augen befinden als die Bildmitte, fühlen sich Zuschauer stärker in den Inhalt hineinversetzt – die Immersion steigt. Aus diesem Grund sind Curved-Bildschirme vor allem bei Gamern und Heimkino-Fans beliebt. Bei großen Bildschirmen ab 30 Zoll ist die Krümmung außerdem nützlich, um die Bildränder leicht zu sehen, ohne den Kopf drehen zu müssen. Curved-Monitore können als auch für das Büro oder Home Office durchaus interessant sein.

Welche Vorteile hat ein PC-Monitor im Widescreen-Format?

Als Widescreen-Monitore gelten Modelle, deren Seitenverhältnis bei mindestens 21:9 liegt. Damit ist der Bildschirm mehr als doppelt so breit wie hoch und bietet deutlich mehr Arbeitsfläche als ein Bildschirm im herkömmlichen 16:9-Format. Der wesentliche Vorteil: Es können mehrere Fenster nebeneinander angezeigt werden, was Multitasking erleichtert und die Produktivität erheblich verbessern kann. Damit werden große Widescreen-Monitore zunehmend zu einer Konkurrenz für Multi-Monitor-Setups.

IPS oder OLED – was ist besser?

Ob IPS- oder OLED-Panels besser sind, hängt von den individuellen Anforderungen ab. IPS-Monitore bieten große Betrachtungswinkel und sind für hohe Präzision in puncto Farbgenauigkeit bekannt. Damit eignen sie sich ideal für den professionellen Einsatz. OLEDs (Organic Light-Emitting Diode) arbeiten hingegen mit selbstleuchtenden Pixeln, die vollständig abgeschaltet werden können. Daraus ergibt sich wiederum der Vorteil von perfektem Schwarz und starken Kontrakt, was von allem Gamern sowie Film- und Serienfans zugutekommt.

Darf es doch etwas kleiner sein, hilft unser 34-Zoll Monitor-Ratgeber weiter.

Dieser Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Bei einem Kauf der Produkte über diese Links erhält Golem.de eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.