Smart Locks machen den klassischen Schlüssel überflüssig und lassen sich stattdessen per Smartphone-App, PIN-Code, Fingerabdruckscanner oder sogar Sprachsteuerung öffnen. Ob für die Haustür, den Keller oder das Gartentor – smarte Türschlösser bieten im Vergleich zu einem klassischen Schließzylinder nicht nur mehr Komfort, sondern auch zusätzliche Sicherheitsfunktionen.
Doch welches smarte Schloss ist das richtige? Im Folgenden stellen wir fünf unterschiedliche Smart Locks vor, die alle Anforderungen abdecken dürften. Vorab werfen wir kurz einen Blick auf die wichtigsten Eigenschaften, die Verbraucher vor dem Kauf eines smarten Türschlosses beachten sollten.
Smart Locks – wie funktionieren sie und was gibt es beim Kauf zu beachten?
Smart Locks ersetzen oder ergänzen das herkömmliche Türschloss und ermöglichen schlüsselloses Öffnen und Schließen. Das Funktionsprinzip ist simpel: Der Haustürschlüssel wird vor der Montage in das elektronische Türschloss eingesetzt. Im Inneren werkelt ein kleiner Elektromotor, der die Schließbewegung ausführt, sobald ein autorisiertes Signal – etwa von einer App – empfangen wird.
Günstige Smart Locks kommunizieren meist nur via Bluetooth und lassen sich ausschließlich per Smartphone öffnen. In den höheren Preisregionen finden sich Modelle mit Fingerabdruckscannern, Eingabefeldern für PIN-Codes und WLAN-Unterstützung, was die Einbindung in Smart-Home-Systeme und das Öffnen und Schließen aus der Ferne ermöglicht. Was sich am besten eignet, hängt neben den persönlichen Anforderungen auch vom Einsatzzweck ab. Wer die folgenden Aspekte berücksichtigt, sollte zuverlässig ein passendes Smart Lock finden.
Für welche Tür?
Die meisten Smart Locks lassen sich einfach über einen bestehenden Schließzylinder montieren. Allerdings unterstützt nicht jedes Modell jede Art von Zylinder. Meistens werden Zylinder mit Europrofil unterstützt. Wer ein smartes Türschloss für UK-Ovalzylinder, Schweizer Rundprofilzylinder oder Knaufzylinder sucht, sollte genauer hinsehen. Ausdrücklich geeignet für diese Arten von Schließzylindern ist unter den verglichenen Modellen nur das Nuki Smart Lock Pro. Falls keine klassische Eingangstür, sondern ein Gartentor, ein Spind oder ein Lagerraum verriegelt werden soll, bieten sich smarte Vorhängeschlösser wie das von uns vorgestellte Abus Everox One an.
Welche Entriegelungsmethoden?
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, ein smartes Türschloss zu entriegeln. Standardmäßig funktioniert das per Smartphone-App: Das Schloss entriegelt sich auf Knopfdruck oder gar automatisch, sobald ein registriertes Smartphone in der Nähe ist. Die Wahrscheinlichkeit, das Smartphone zu vergessen, mag geringer sein als beim Hausschlüssel – ausgeschlossen ist es aber nicht. Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, achtet beim Smart-Lock-Kauf auf weitere Entriegelungsmethoden wie die Entsperrung per PIN-Code oder Fingerabdruck. Bei einigen Modellen ist dafür allerdings weiteres Zubehör in Form eines separat zu montierenden Keypads nötig. Eine weitere Möglichkeit zum Entriegeln eines Smart Locks sind Schlüsselkarten, die per NFC mit dem Türschloss kommunizieren. Praktisch ist das vor allem für Hotels oder Ferienwohnungen.
Welche Verbindungstechnologien?
Standardmäßig arbeiten Smart Locks mit Bluetooth. Aufgrund der begrenzten Reichweite der Funktechnik lassen sich die smarten Türschlösser damit allerdings nur öffnen und schließen, wenn Nutzer sich in unmittelbarer Nähe befinden. Wer sein Smart Lock ortsunabhängig bedienen möchte, braucht ein Modell mit WLAN-Funktion. Vereinzelt finden sich Modelle mit integriertem WLAN-Modul, die sich ohne weiteres Zubehör ins WLAN-Netz einbinden lassen – darunter das von uns vorgestellte Nuki Smart Lock Pro. Die meisten smarten Türschlösser sind dafür aber auf eine WLAN-Bridge angewiesen – eine Sende- und Empfangseinheit, die als Vermittler zwischen dem Smart Lock und dem heimischen WLAN-Netzwerk dient.
Wer sein Smart Lock in ein Smart-Home-System einbinden möchte, um die Tür per Sprachbefehl zu öffnen oder Automatisierungsroutinen zu erstellen, sollte außerdem auf entsprechende Kompatibilität achten. Viele Smart-Schlösser unterstützen Matter. Das ist ein herstellerübergreifender Smart-Home-Standard, der eine nahtlose Integration in Plattformen wie Apple Home, Google Home, Amazon Alexa und Samsung Smartthings ermöglicht. Dadurch lassen sich Smart Locks mit anderen vernetzten Geräten kombinieren – zum Beispiel kann das Schloss automatisch die Alarmanlage deaktivieren oder die Beleuchtung einschalten, wenn die Tür geöffnet wird.
Batterie- oder Akkubetrieb?
Günstige Smart Locks werden mit Batterien betrieben – und die müssen irgendwann gewechselt werden. Das ist in der Regel zwar erst nach mehreren Monaten der Fall, erfordert aber einen gewissen Aufwand, da die smarten Türschlösser dafür meist demontiert werden müssen. Wer den Aufwand möglichst gering halten möchte, greift lieber zu einem akkubetriebenen Modell. Mithilfe eines Verlängerungskabels oder einer Powerbank ist das Aufladen hier auch ohne Demontage möglich. Vereinzelt finden sich auch Modelle, die sich stationär mit Strom versorgen lassen, so dass der Wartungsaufwand komplett entfällt. Unter den verglichenen Smart-Schlössern zählt dazu das Aqara Smart Lock U200.
Nuki Smart Lock Pro: Smart Lock mit integrierter WLAN-Bridge und vielseitiger Zylinder-Kompatibilität
Das Nuki Smart Lock Pro der 4. Generation zeichnet sich durch ein integriertes WLAN-Modul und umfassende Funktionalität aus. Wer nicht auf eine separate WLAN-Bridge angewiesen sein möchte, um das Schloss aus der Ferne anzusteuern, ist hier genau an der richtigen Adresse.
Das Smart Lock von Nuki ist wahlweise in Schwarz oder Weiß erhältlich und kommt mit einer Schließeinheit aus robustem Edelstahl daher. Es ist für die Montage an der Innenseite der Tür vorgesehen, wofür es direkt über einen bereits vorhandenen Schließzylinder gesetzt werden kann. Laut Hersteller eignet es sich das smarte Türschloss für die meisten Arten von Schließzylindern – darunter Europrofil, UK-Oval-, Schweizer Rundprofil- und Knaufzylinder. Empfehlenswert ist die Verwendung eines Schließzylinders mit Not- und Gefahrenfunktion, das so konstruiert ist, dass der Schlüssel von außen verwendet werden kann – auch wenn auf der Innenseite bereits ein Schlüssel steckt. Im Falle einer Funktionsstörung könnte Nutzern anderenfalls der Zutritt verwehrt werden.
Funktionell ist das Nuki Smart Lock Pro sehr gut aufgestellt. Es ermöglicht nicht nur die WLAN-Integration ohne Bridge, sondern bietet auch Matter-Unterstützung, was eine nahtlose Integration in Smart-Home-Systeme wie Apple Homekit, Google Home oder Amazon Alexa ermöglicht. Dank Unterstützung des Thread-Protokolls ist dabei außerdem eine besonders stabile und energieeffiziente Verbindung gewährleistet.
Automatisches Aufschließen bei Ankunft
Neben seiner guten Kompatibilität bietet das Smart Lock praktische Funktionen wie Auto Unlock, womit sich die Tür automatisch öffnet, sobald sich das Smartphone des Nutzers in der Nähe befindet. Mithilfe der Nuki-App lassen sich bis zu 200 digitale Schlüssel erstellen und verwalten, so dass Familienmitglieder, Freunde oder Dienstleister bequem Zutritt erhalten können. Außerdem können Nutzer durch das Lock’n’Go-Feature sicherstellen, dass sich die Tür automatisch verriegelt, wenn sie das Haus verlassen.
Ein weiterer Vorteil des Nuki Smart Lock Pro ist das integrierte Aktivitätsprotokoll, das in der App einsehbar ist. Darüber können Nutzer jederzeit nachverfolgen, wer das Schloss wann benutzt hat. Das sorgt nicht nur für Transparenz, sondern auch für ein Plus an Sicherheit. Wahlweise lässt sich das Smart Lock auch per PIN-Code oder Fingerabdrucksensor entsichern. Dafür ist allerdings separates Zubehör erforderlich.
Dank des mitgelieferten Akku-Power-Packs ist bei dem Modell von Nuki kein Batteriewechsel notwendig. Die Akkulaufzeit reicht je nach Nutzung mehrere Monate. Über die USB-C-Schnittstelle kann der Akku bequem wieder aufgeladen werden. Wenn die nächste Steckdose zu weit weg ist, können Nutzer sich einfach mit einer Powerbank behelfen. Das erspart die Demontage.
Smart Lock mit WLAN-Bridge und vielen praktischen Funktionen: Bosch Yale Linus
Auf der Suche nach einem einfach zu montierenden Smart Lock, das keine Lochbohrungen in der Haustür erfordert, ist das Modell Yale Linus von Bosch eine geeignete Wahl. Die smarte Schließanlage lässt sich einfach von innen auf den Schließzylinder aufsetzen und mittels Spannmechanik befestigen. Dabei unterstützt es allerdings ausschließlich Euro-Profilzylinder mit einem Überstand von 7 bis 12 mm. Wichtig ist, dass das Schloss beidseitig schließbar ist – auch, wenn auf der anderen Seite ein Schlüssel steckt.
Ein Vorteil im Vergleich zu vielen anderen Smart Locks: Bosch liefert das Yale Linus direkt mit einer passenden WLAN-Bridge. So lässt es sich ins Heimnetzwerk einbinden, wodurch Nutzer das Schloss jederzeit und von überall aus ver- oder entriegeln können. Dank Matter-Unterstützung ist außerdem eine nahtlose Integration in führende Smart-Home-Systeme wie Apple Home, Google Home, Amazon Alexa und Samsung Smartthings möglich.
Routinen per Smart-Home-App möglich
Mit der Auto-Lock- und Auto-Unlock-Funktion wird die Tür automatisch verriegelt, sobald sie geschlossen wird – und entsperrt sich wieder, wenn sich Nutzer mit ihrem Smartphone nähern. Dank Unterstützung der Amazon-Alexa-Sprachassistenz lässt sich das Smart Lock auch bequem per Sprachbefehl öffnen und schließen. Praktisch ist außerdem die Möglichkeit, zeitlich begrenzte Zugangsberechtigungen für Freunde, Familie oder Dienstleister wie Reinigungskräfte zu vergeben – auch ein praktisches Feature für Hotels oder Ferienwohnungen.
Die Integration in das Bosch Smart Home System eröffnet darüber hinaus weitere Automatisierungsmöglichkeiten. So lässt sich beispielsweise festlegen, dass beim Abschließen der Tür das Alarmsystem aktiviert oder die Beleuchtung ausgeschaltet wird. Für noch mehr Kontrolle und Sicherheit lässt sich das Schloss mit der Bosch-Eyes-Außenkamera kombinieren. So können Nutzer live sehen, wer vor Ihrer Tür steht und direkt mit der Person zu kommunizieren, bevor Sie die Tür entriegeln.
Ein kleines Manko ist die Stromversorgung, die hier über vier AA-Batterien erfolgt. Zwar soll das smarte Türschloss damit eine Laufzeit von mehreren Monaten erreichen, wenn die Batterien zu einem ungünstigen Zeitpunkt den Dienst versagen, könnte es aber trotzdem problematisch werden. Um das zu vermeiden, werden Nutzer per App jedoch rechtzeitig an den Batteriewechsel erinnert.
Smart Lock mit vielen Möglichkeiten zur Entriegelung: Aqara U200
Das Aqara U200 zeichnet sich vor allem durch seine vielfältigen Entriegelungsmöglichkeiten aus. Der Hersteller liefert das smarte Türschloss inklusive Keypad, was die Entriegelung per PIN-Code oder Fingerabdruck ermöglicht. Darüber hinaus unterstützt es Apple Home Cards und lässt sich standardmäßig via Bluetooth per Smartphone entriegeln. Für den Notfall besteht außerdem die Option, das Schloss mit einem normalen Schlüssel zu öffnen.
Wer sein Smart Lock ortsunabhängig öffnen und schließen können möchte, ist dafür allerdings auf eine WLAN-Bridge angewiesen. Dank Matter-Unterstützung ermöglicht das smarte Türschloss eine nahtlose Integration in Smart-Home-Systeme wie Apple Home, Google Home, Amazon Alexa oder Samsung Smartthings.
Wahlweise mit Akku oder Batteriebetrieb
Das U200 kann ohne Bohren oder Schrauben über vorhandene Türschlösser montiert werden und ist mit Euro-Profilzylindern sowie bestimmten skandinavischen Zylindern kompatibel. Dank integriertem Gyroskop erkennt das Schloss automatisch, wann die Tür geschlossen wird, und verriegelt sie automatisch. Im Quiet Unlock Mode soll das Smart Lock außerdem ein geräuschloses Öffnen und Schließen ermöglichen.
Besonders praktisch ist hier die Stromversorgung. Das Smart Lock hat einen integrierten Akku, kann aber auch mit AAA-Batterien betrieben werden. Wer sich das Aufladen eines Akkus oder den Wechsel von Batterien ganz ersparen möchte, kann das smarte Türschloss auch direkt mit einer Stromquelle verbinden und so für einen unterbrechungsfreien Betrieb sorgen. Das funktioniert über eine direkte Kabelverbindung, die das Smart Lock mit einer 12V-24V-AC/DC-Stromquelle verbindet. Anzumerken ist, dass die Option der Stromversorgung per Akku für das beiliegende Keypad nicht besteht. Dieses lässt sich nur direkt oder mithilfe von Batterien mit Strom versorgen.
Günstiges Smart Lock: Nivian NV-Smartlock
Das Modell NV-Smartlock von Nivian lässt sich in der unteren Preisklasse einordnen. Eine integrierte WLAN-Bridge gibt es hier noch nicht. Über einen optional erhältlichen Wi-Fi-Adapter (NV-Bridge-SL) lässt es sich aber trotzdem ins heimische WLAN-Netzwerk einbinden, um es ortsunabhängig zu öffnen und zu schließen. Matter-Unterstützung bietet das Smart Lock allerdings nicht. Das heißt, dass es nicht direkt in smarte Ökosysteme wie Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa eingebunden werden kann.
Laut Nivian hat das NV-Smartlock einen leistungsstarken Motor, mit dem es selbst gepanzerte Türen schließen kann. Für zusätzliche Sicherheit kommt das Smart Lock mit einer automatischen Schließfunktion daher – es erkennt, wenn die Tür geschlossen wird und verriegelt sie automatisch. Öffnen und schließen lässt sich das smarte Türschloss nur per Smartphone. Praktisch: Über die Tuya-App lassen sich virtuelle Schlüssel erstellen, so dass Nutzer Dritten leicht Zugang gewähren können. Das kann zum Beispiel nützlich sein, wenn man in den Urlaub fährt und jemandem seine Pflanzen oder Haustiere anvertraut hat. Wer sein Smart Lock per Fingerabdruck oder Schlüsselkarte ver- und entriegeln möchte, ist hier jedoch an der verkehrten Adresse.
Den Vorteil eines Akkubetriebs bietet das Mittelklasse-Modell von Nivian nicht. Die Stromzufuhr erfolgt über vier AA-Batterien, die regelmäßig gewechselt werden müssen. Was die Kompatibilität zu unterschiedlichen Schließzylindern angeht, macht der Hersteller keine konkreten Angaben. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich das Schließsystem für normale Euro-Zylinder eignet. Nivian rät zur Verwendung eines Doppelzylinders, der sich auch dann noch schließen lässt, wenn auf der anderen Seite ein Schlüssel steckt. Anderenfalls müsste das Smart Lock im Falle einer Funktionsstörung demontiert werden, um die Tür zu öffnen.
Smartes Vorhängeschloss: Abus Everox One
Nicht nur Haustüren, sondern auch Gartentore, Kellerabteile oder Spinde lassen sich mit einem Smart Lock sichern – und zwar mit einem smarten Vorhängeschloss wie dem Abus Everox One. Der wesentliche Vorteil im Vergleich zu einem normalen Vorhängeschloss besteht darin, dass Nutzer ihren Schlüssel nie wieder vergessen können.
Das Entsperren funktioniert hier bequem per Knopfdruck, insofern sich ein registriertes Smartphone in der Nähe befindet. Über die AbusOne-App lassen sich bis zu 28 Nutzerprofile erstellen, so dass das smarte Vorhängeschloss flexibel von unterschiedlichen Personen genutzt werden kann. Das Verriegeln erfolgt automatisch, sobald der Bügel geschlossen wird – ein umständliches Hantieren mit Schlüsseln entfällt vollständig. Wer sein Smartphone vergessen hat, steht allerdings vor verschlossenen Türen. Denn per PIN-Code oder Fingerabdruck lässt sich das Smart Lock nicht entsperren.
Die AbusSmartX-Technik, die das Öffnen via Bluetooth ermöglicht, wird durch eine AES-128-Bit-Verschlüsselung geschützt, so dass unbefugte Zugriffe effektiv verhindert werden. Dank IP66- und IP68-Zertifizierung, die dem Smart Lock einen effektiven Schutz vor Staub und Feuchtigkeit bescheinigt, kann es bedenkenlos in Außenbereichen eingesetzt werden. Die Stromversorgung erfolgt über eine wechselbare CR2-Batterie, die laut Hersteller für bis zu 10.000 Öffnungen reicht. Eine Notfallfunktion gibt es allerdings nicht. Wenn die Batterie leer ist, lässt sich das Vorhängeschloss nicht öffnen, bis diese gewechselt wurde.
FAQ – häufig gestellte Fragen zu Smart Locks
Welches elektronische Türschloss ist das beste?
Welches Smart Lock das Beste ist, hängt von den persönlichen Anforderungen und dem geplanten Einsatzzweck ab. Unter den verglichenen Modellen dürfte das vielseitige Nuki Smart Lock Pro mit WLAN-Integration für die meisten Verbraucher die beste Wahl sein. Wer zugunsten des Preises auf WLAN verzichten kann, greift eventuell lieber zu dem Modell von Nivian. Wenn keine normale Haustür, sondern eine Gartentür oder ein Spind verschlossen werden soll, bieten Vorhängeschlösser wie das Abus Everox One eine gute Alternative.
Wie werden Smart Locks montiert?
Die meisten Smart Locks werden direkt auf einen vorhandenen Schließzylinder montiert. Bei einigen Modellen müssen dafür Schrauben in die Tür gedreht werden, andere lassen sich mithilfe von Spannsystemen direkt am Schließzylinder befestigen. Die Montage erfolgt in der Regel an der Innenseite der Tür. Außen bleibt der Schließzylinder frei, so dass er sich im Zweifel auch per Schlüssel öffnen lässt – vorausgesetzt, es handelt sich um einen Doppelzylinder, der sich auch dann noch schließen lässt, wenn auf der anderen Seite bereits ein Schlüssel steckt. Nach der mechanischen Installation folgt die Einrichtung per App, wobei Nutzer autorisiert, Zugriffsrechte festgelegt und Automatisierungen konfiguriert werden können.
Was ist die Schwäche von Smart Locks
Aufgrund von Sicherheitsmechanismen wie automatischer Verriegelung oder Zugangskontrollen per App gelten Smart Locks im Vergleich zu einfachen Schließzylindern als sicherer. Nichtsdestotrotz haben sie eine Schwäche: die digitale Angreifbarkeit. Hacker können Kommunikationswege ausnutzen, um sich unbefugt Zugang zu verschaffen.
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