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Das richtige Mainboard: Aktuelle Motherboards für Intel und AMD

Wie es der Name schon andeutet, ist das Mainboard das Herzstück eines jeden Computer. Es bildet die Schaltzentrale zwischen allen Hardware-Komponenten – Grafikkarte, Prozessor, Arbeitsspeicher und Festplatte. Damit gibt es auch vor, welche Hardware sich in einen Computer einbauen lässt. Nicht jedes Mainboard eignet sich für jeden Prozessor oder jedes RAM-Modul.

Mainboard Vergleich

Der Austausch eines veralteten oder defekten Prozessors gestaltet sich unkompliziert. Denn das Mainboard gibt vor, welche Modelle überhaupt kompatibel sind. Beim Kauf eines Mainboards ist das umgekehrt. Nutzer müssen zuerst festlegen, welche Hardware sie in ihrem Computer betreiben möchten und können anschließend ein Mainboard auswählen, das entsprechende Kompatibilität bietet.

Für eine möglichst schnelle und einfache Kaufentscheidung erläutern wir im Folgenden die wichtigsten Kriterien, die es beim Kauf eines Mainboards zu beachten gibt. Im Anschluss stellen wir sechs Mainboards von unterschiedlichen Herstellern vor, die allen Anforderungen genügen sollten. Darunter jeweils zwei aktuelle Top-Modelle für AMD und Intel, mit und ohne WiFi. Zudem gibt es jeweils eine Alternative für Hardware aus der letzten Generation. Alle vorgestellten Modelle folgen dem ATX-Formfaktor und eignen sich damit für den Einbau in einen gewöhnlichen Desktop-PC.

Darauf gilt es vor dem Mainboard-Kauf zu achten

Um sicherzustellen, dass das neue Mainboard alle Hardware-Komponenten unterstützt, die in den PC eingebaut werden sollen, gilt es vor dem Kauf einige Kriterien zu beachten:

  • Chipsatz: Der Chipsatz eines Mainboards – auch als Input/Output-Hub (I/O-Hub) bezeichnet – ist eine Ansammlung von Schaltkreisen (ICs), die die Kommunikation und Koordination zwischen den verschiedenen Komponenten des Computers ermöglicht. Damit hat der Chipsatz der Hauptplatine vor allem einen großen Einfluss auf die verfügbaren Anschlüsse. Die Bezeichnungen von AMD-Chipsätzen beginnen mit A, B oder X (E), die von Intel-Chipsätzen mit H, B oder Z. Darauf folgen drei Ziffern. Je höher die Zahl ist, desto aktueller und leistungsstärker ist der I/O-Hub.
  • Arbeitsspeicher (DDR4 / DDR5): Arbeitsspeicher gibt es in unterschiedlichen Versionen. Gebräuchlich sind DDR4- und der deutlich schnellere DDR5-RAM. Während aktuelle AMD-Mainboards ausschließlich DDR5 unterstützen, haben Nutzer bei Intel-Modellen noch die Wahl. Bei älteren Motherboards ist es ratsam, genauer hinzusehen. Hier besteht oftmals noch keine DDR5-Kompatibilität. Neben der allgemeinen Kompatibilität zu DDR5 ist es sinnvoll, einen Blick auf die Anzahl sowie die maximale Speichergröße und Taktrate der integrierbaren RAM-Module zu achten. Die meisten Modelle haben zwei oder vier sogenannte DIMM-Slots, wobei je nach Modell Module mit einer Taktfrequenz zwischen 3.200 und 7.800 Megahertz unterstützt werden. Die maximal unterstützte Arbeitsspeicherkapazität liegt für gewöhnlich zwischen 64 und 128 Gigabyte. Welche Taktfrequenz tatsächlich möglich ist, hängt aber vom Prozessor ab, da sich hier der Speichercontroller befindet.
  • Prozessorsockel: Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist der Prozessorsockel. Es gibt zwei führende Hersteller von Prozessoren: AMD und Intel. Es ist nicht möglich, einen AMD-Prozessor auf einen Intel-Sockel zu setzen oder umgekehrt. Nutzer müssen schon vor dem Kauf festlegen, was für einen Prozessor sie verwenden möchten. Sockel für AMD-Prozessoren lassen sich an dem Kürzel „AM“ erkennen. Für Prozessoren von Intel ist ein Mainboard mit LGA-Sockel erforderlich. Nähere Informationen dazu finden sich im FAQ-Bereich.
  • PCI-Express-Slots: Die PCI-Express-Slots eines Mainboards dienen dazu, Erweiterungskarten wie Grafik-, Sound- oder Netzwerkkarten in den Computer einzubauen. Hier gilt es nicht nur auf die Anzahl der aktuellen Slots, sondern auch auf die Version der Schnittstellen zu achten. Wer eine aktuelle Grafikkarte nutzen möchte, sollte sicherstellen, dass das neue Mainboard mindestens einen PCIe-x16-Slot der Version 4.0 mitbringt.
  • NVMe- und SATA-Slots: NVMe (Non-Volatile Memory Express) und SATA (Serial Advanced Technology Attachment) sind verschiedene Protokolle, die den Informationsaustausch zwischen den Festplatten und den restlichen Hardware-Komponenten des Computers ermöglichen. NVMe nutzt den PCIe-BUS für den Datenaustausch und ist im Vergleich zu SATA erheblich schneller. Aktuelle Mainboards haben sowohl NVMe- als auch SATA-Anschlüsse. Unterschiede gibt es nur in der Anzahl der verfügbaren Slots. Wer mehrere schnelle NVMe-M.2-Festplatten nutzen möchte, sollte auf eine entsprechende Anzahl an NVMe-Anschlüssen achten.

Aktuelles AMD-Mainbaord mit WLAN und Bluetooth: ASUS ROG STRIX B650E-E

Das Modell ROG STRIX B650E-E bringt nahezu alles mit, was Gamer sich wünschen können – vorausgesetzt, es soll ein AMD-Prozessor zum Einsatz kommen. Die Platine arbeitet mit dem B650E-Chipsatz. Das „E“ steht für Extreme. Anders als beim normalen B650-Chipset, unterstützt die Extreme-Variante den PCIe-5.0-Bus nicht nur für die Grafikkarte, sondern auch für die NVME-Steckplätze. Das ermöglicht einen rasant schnellen Zugriff auf den Festplattenspeicher. Dank AM5-Sockel lassen sich die aktuell leistungsstärksten AMD-Prozessoren in den PC einbauen – etwa die Modelle aus der Ryzen-7000-Serie. Für Grafikkarte & Co. hat das Mainboard fünf PCIe-Anschlüsse – drei schnelle 5.0-Schnittstellen und einen langsameren 4.0-Anschluss.

Zum Einbauen von Festplatten stehen acht Anschlüsse zur Verfügung: Jeweils vier NVME-Slots für die besonders schnellen M.2-SSDs sowie vier SATA-Anschlüsse für normale Festplatten. Zur Erweiterung von DDR5-RAM hat das ASUS-Mainboard vier DIMM-Slots, was den Einbau von bis zu 192 Gigabyte Arbeitsspeicher ermöglicht. Die maximale Taktfrequenz gibt der Hersteller mit 6.400 Megahertz an.

Neben einer guten Ausstattung bringt das Mainbaord von ASUS einige weitere Vorteile mit. Dazu zählt das verbaute WiFi6-Modul mit zwei Antennenanschlüssen, das dem PC eine drahtlose Internetverbindung ermöglicht. Auch Bluetooth 5.2 ist hier mit an Bord. Zudem verbaut ASUS eine Aura-Sync-RGB-Beleuchtung, womit das Motherboard den PC von innen erleuchtet. Wer weitere Aura-Sync-fähige Hardware in seinem PC betreibt, kann die Beleuchtung aufeinander abstimmen.

Besonders hervorzuheben ist, dass das ROG STRIX B650E-E mit zwei von ASUS entwickelten AI-Lernprogrammen arbeitet. Die AI-Networking-Funktion optimiert die Netzwerkleistung, indem sie die Bandbreite in Echtzeit basierend auf Anwenderszenarien und Lernalgorithmen anpasst. Die Two-Way-AI-Noise-Cancelation-Funktion soll Hintergrundgeräusche reduzieren und so zu einer besseren Kommunikation in Games und Voicechats beitragen.

ASUS ROG STRIX B650E-E GAMING WIFI Mainboard Sockel AMD AM5 (Ryzen 7000, ATX, DDR5 Speicher, 16+2 Power Stages, USB 3.2 Gen 2x2 Typ-C, PCIe 5.0, Q-Release, WiFi 6E, Aura Sync)-1

ASUS ROG STRIX B650E-E

Vorteile
  • Nur für AMD ausgelegt
  • Bis zu 192 Gigabyte RAM und 6.400 Mhz
  • Mit Wifi-6 Modul
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Aktuelles AMD-Mainboard ohne WLAN und Bluetooth: ASUS PRIME X670-P

Wer ein leistungsstarkes Mainboard für AMD-Prozessoren sucht und auf WLAN und Bluetooth verzichten kann, interessiert sich eventuell für das ASUS PRIME X670-P. Das High-End-Motherboard nutzt mit dem X670 den aktuell besten AMD-Chipsatz. Allerdings liegt der I/O-Hub hier in der normalen Variante und nicht als Extreme-Version vor, sodass der Datenaustausch mit verbauten NVMe-Festplatten nur über PCIe 4.0 läuft.

Dank AM5-Sockel lassen sich die aktuellsten AMD-Prozessoren verwenden. Für DDR5-RAM stehen vier DIMM-Slots zur Verfügung, die bis zu 192 Gigabyte RAM mit Taktraten von bis zu 6.400 Megahertz unterstützen. Das ASUS PRIME X670-P hat zwei PCIe-4.0- und einen PCIe-3.0-Anschluss. Für Festplatten stehen neun Slots zur Verfügung – davon aber nur drei NVMe-Slots. Bei den restlichen sechs Schnittstellen handelt es sich um gewöhnliche SATA-Anschlüsse.Die Aura-Sync-RGB-Beleuchtung steht auch PRIME X670-P zur Verfügung. Damit beleuchtet die Hauptplatine den Computer von innen. Zudem lässt sich die Beleuchtung mit anderen Hardware-Komponenten synchronisieren. So leuchten zum Beispiel Mainboard und Grafikkarte stets in der gleichen Farbe. Ein weiteres nützliches Feature ist die AI-Cooling-II-Funktion. Das ist ein von ASUS entwickelter Algorithmus, der für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Kühlung und Betriebslautstärke sorgen soll.

ASUS PRIME X670-P Gaming Mainboard Sockel AMD AM5 (Ryzen 7000, ATX, PCIe 5.0, 3x M.2, DDR5-Speicher, USB 3.2 Gen 2x2 Typ-C, Aura Sync RGB-Beleuchtung)-1

ASUS PRIME X670-P

Vorteile
  • AM5-Mainboard mit PCIe 4.0
  • Bis zu 192 Gigabyte RAM und 6.400 Mhz
  • Bis zu 9 Slots für Massenspeicher
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Mainboard für AMD-Hardware aus der letzten Generation: MSI MAG B550 TOMAHAWK

Wer ein Mainboard für AMD-Hardware aus der vorherigen Generation sucht, bekommt mit dem MAG B550 TOMAHAWK von MSI eine interessante Option. Verbaut ist der B550-Chipsatz. Das Motherboard setzt noch auf den AM4-Sockel, womit es lediglich AMD-Prozessoren bis zur Ryzen-5000-Serie unterstützt. Anzumerken ist, dass die 500er-Chipsätze oftmals nicht mit 1st-Gen-Ryzen-CPUs funktionieren. Wer einen solchen Prozessor hat und ein defektes Mainboard austauschen möchte, ist mit einem Modell mit B450-Sockel besser beraten.

Auf PCIe 5.0 oder DDR5-RAM müssen Nutzer hier verzichten. Das muss aber nicht zwangsläufig ein Nachteil sein. Wer Hardware aus der letzten Generation verwendet und das Mainboard seines Computers austauschen muss, ist mit einem Modell wie dem MAG B550 TOMAHAWK gut beraten. Beim Kauf eines AM5-Mainboard müsste zusätzlich ein neuer Prozessor und neuer Arbeitsspeicher her.

Zur Verfügung stehen ein PCIe-4.0- sowie drei PCIe-3.0-Anschlüsse. Für Festplatten hat das MSI-Mainboard zwei NVMe-Slots und sechs SATA-Anschlüsse. Positiv hervorzuheben ist, dass das MAG B550 TOMAHAWK nicht nur WiFi6, sondern auch Bluetooth 5.2 unterstützt. 

MSI MAG B550 Tomahawk (AMD AM4 DDR4 M.2 USB 3.2 Gen 2 HDMI ATX Gaming Motherboard AMD Ryzen™ 5000 Prozessoren-1

MSI MAG B550 Tomahawk

Vorteile
  • AM4-Mainboar
  • Mit Prozessoren bis Ryzen-5000 kompatibel
  • Wifi-6 und Bluetooth 5.2 unterstützt
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Intel-Mainboard mit WLAN und Bluetooth: ASUS ROG Strix Z790-F

Für alle, die Prozessoren von Intel bevorzugen, ist das ASUS ROG Strix Z790-F aktuell eines der besten Mainboards, das der Markt zu bieten hat. Das Herzstück der Hauptplatine ist der Z790-Chipsatz. Das ist das aktuellste Chipset für Intel-Prozessoren. Wie die Extreme-Versionen der aktuellen AMD-Chipsätze unterstützt auch der Z790 die Anbindung von NVMe-SSDs über den schnellen PCIe-5.0-Bus. Mit dem LGA1700 bietet die Hauptplatine den neusten Sockel von Intel, womit der Nutzung von leistungsstarken Raptor-Lake-Prozessoren wie dem Intel Core i9-13900KS nichts im Weg steht.

Die Verwendung von DDR5-RAM ist bei dem High-End-Mainboard natürlich auch möglich: Es stehen vier DIMM-Slots zur Verfügung, die bis zu 192 Gigabyte RAM unterstützen und laut Hersteller Taktraten von bis zu 7.800 Megahertz verarbeiten können. Für Festplatten gibt es acht Anschlüsse – jeweils vier NVMe-Slots und SATA-Schnittstellen.

Weiterhin erhalten Intel-Nutzer mit dem ASUS ROG Strix Z790-F Zugriff auf einige nützliche Funktionen. Die AI-Cooling-II-Technologie stimmt Kühlung und Betriebslautstärke mithilfe einer künstlichen Intelligenz aufeinander ab. Die ebenfalls AI-basierte Two-Way-Noise-Funktion sorgt für mehr Klarheit in Voicechats. WiFi6 und Bluetooth 5.3 sind ebenfalls verfügbar.

ASUS ROG Strix Z790-F Gaming WIFI Mainboard Sockel Intel LGA1700 (ATX, DDR5 Speicher, 4x M.2, PCIe 5.0, WiFi 6E, AI Overclocking, Aura Sync)-1

ASUS ROG Strix Z790-F

Vorteile
  • Unterstützt Raptor-Lake-Prozessoren mit PCIe-5.0
  • Mit bis zu 192 Gigabyte RAM und 7.800 Mhz kompatibel
  • WiFi6 und Bluetooth 5.3
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Aktuelles Intel-Mainboard ohne WLAN und Bluetooth: ASUS Prime Z790-P CSM

Das ASUS Prime Z790-P CSM ist ein High-End-Mainboard für Intel-Nutzer, die auf drahtlose Verbindungen wie WLAN und Bluetooth verzichten können. Was die Leistung angeht, macht ASUS hier keine Abstriche. Zum Einsatz kommen der Z790-Cipsatz und der LGA1700-Sockel. Somit ist ein schneller Datentransfer per PCIe 5.0 möglich. Zudem ermöglicht die Hauptplatine die Nutzung aktueller Intel-CPUs aus der Raptor-Lake-Serie. Für Erweiterungskarten stehen fünf PCIe-Slots zur Verfügung – einmal PCIe 5.0, dreimal PCIe 4.0 und einmal PCIe 3.0.

Auch hinsichtlich des Arbeitsspeichers ist das Motherboard von ASUS gut aufgestellt. Es hat vier DIMM-Slots für DDR5-RAM-Module. Insgesamt lassen sich bis zu 128 Gigabyte Arbeitsspeicher mit einer Taktfrequenz von bis zu 7.200 Megahertz einbauen. Für Festplatten gibt es sieben Anschlüsse – drei schnelle NVMe-Slots und vier normale SATA-Anschlüsse.

Mit der AI-Cooling-II-Funktion stimmt das ASUS-Mainboard die Kühlung und die Lautstärke aufeinander ab, sodass der PC nie lauter ist, als er sein muss. Dank Aura-Sync-RGB-Beleuchtung kann das Mainbaords einen Computer nicht nur leistungstechnisch, sondern auch optisch aufwerten. WiFi- oder Bluetooth-Unterstützung sind beim ASUS Prime Z790-P CSM nicht mit an Bord.

ASUS Prime Z790-P CSM Mainboard Sockel Intel LGA1700 (ATX, PCIe 5.0, DDR5 Speicher, 3x M.2, HDMI, DisplayPort, ASUS Corporate Stable Model, ASUS Control Center Express)-1

ASUS Prime Z790-P CSM

Vorteile
  • Geeignet für Intels Raptor-Lake-Prozessoren
  • Mit bis zu 128 Gigabyte RAM und 7.200 Mhz kompatibel
  • Sehr ruhig dank AI-Cooling
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Mainboard für Intel-Hardware aus der letzten Generation: MSI MPG Z590 GAMING FORCE

Auf der Suche nach einem Mainboard für Intel-Hardware aus älteren Generationen ist das MSI MPG Z590 GAMING FORCE eine interessante Option. Das Motherboard arbeitet mit dem Z590-Chipsatz, den Intel 2021 veröffentlicht hat. Mit dem LGA1200-Sockel eignet es sich für Intel-Prozessoren der Rocket-Lake-Generation. PCIe 5.0 oder DDR5 bringt das MSI-Mainbaords nicht mit.

Das MSI MPG Z590 GAMING FORCE ist ausgestattet mit fünf PCIe-Anschlüssen – darunter drei PCIe-4.0 und zwei PCIe-3.0-Slots. Für den Einbau von DDR4-RAM-Modulen hat die Hauptplatine vier DIMM-Slots. Sie unterstützt maximal 128 Gigabyte RAM mit einer Taktrate von 5.333 Megahertz. Vorteilhaft ist, dass für Festplatten gleich neun Anschlüsse zur Verfügung stehen: drei NVMe-Anschlüsse und sechs SATA-Anschlüsse.

Mit der Mystic-Light-RGB-Beleuchtung leuchtet das Motherboard den PC von innen aus, wofür 29 verschiedene Effekte zur Verfügung stehen. Erwähnenswert ist auch die FROZR-AI-Kühlung, mit der das Mainboard die Lüftergeschwindigkeit mittels künstlicher Intelligenz an die Belastung von Prozessor und Grafikkarte anpasst.

MSI MPG Z590 GAMING FORCE Gaming Mainboard ATX, unterstützt Intel-Prozessoren 11. Generation, LGA 1200 - Mystic Light, 16 Duet Rail 75A VRM, DDR4 Boost (5333 MHz/OC), 2x PCIe 4.0 x16, 3x M.2 Gen4 /3x4-1

MSI MPG Z590

Vorteile
  • Unterstützt Intel Prozessoren der Rocket-Lake-Generation
  • Mit bis zu 128 Gigabyte RAM und 5.333 Mhz kompatibel
  • Umfangreiche RGB-Beleuchtung verbaut

Häufig gestellte Fragen zum Thema Mainbaords

Welche Rolle spielt das Mainboard beim Übertakten?

Das Mainboard gibt die Bedingungen für das Übertakten von CPU und RAM vor. Die Qualität der Platine und die Anzahl der RAM-Slots haben einen erheblichen Einfluss auf die Fähigkeit zum Übertakten. Zwei RAM-Slots gelten hier aufgrund der kürzeren Signalwege als die bessere Option. Wichtig ist beim Übertakten auch, dass das Mainboard eine hochwertige Stromversorgung hat.

Wie wichtig ist das Mainboard beim Gaming?

Das Motherboard ist wichtig, spielt im Vergleich zu CPU oder GPU aber eine untergeordnete Rolle. Für Gamer kommt es im Wesentlichen nur darauf an, dass das Mainboard alle gewünschten Komponenten unterstützt und genügend USB-Anschlüsse für Peripheriegeräte wie Maus, Tastatur, Kopfhörer, Mikrofon & Co. bietet. 

Was ist der Unterschied zwischen ASUS ROG STRIX und ASUS PRIME Mainboards?

Mit den ROG-STRIX-Mainboards richtet sich ASUS gezielt an Gamer. Die Abkürzung ROG steht für „Republic of Gamers“. Die Mainboards zeichnen sich oft durch gute Voraussetzungen zum Übertakten aus. Zudem ist oft eine RGB-Beleuchtung mit an Bord. PRIME Mainboards sind günstiger und für eine breitere Palette von Anwendungen gedacht. Sie werden für Benutzer entwickelt, die eine stabile Leistung und Zuverlässigkeit benötigen, ohne auf spezielle Gaming-Funktionen angewiesen zu sein.

Was ist der Unterschied zwischen LGA- und AM-Sockeln?

LGA steht für „Land Grid Array“. Im Gegensatz zu älteren Sockeln wie PGA (Pin Grid Array), bei denen die Pins auf dem Prozessor sitzen, sind die Pins bei LGA-Sockeln auf dem Motherboard angebracht, während der Prozessor über Kontaktflächen (Pads) verfügt. Da die empfindlichen Pins auf dem Motherboard sitzen, ist der Prozessor weniger anfällig für Schäden beim Einsetzen oder Entfernen.

Über die Bezeichnung von AMD-Prozessorsockeln herrscht oft Verwirrung, weil sie mit dem Präfix „AM“ beginnen, gefolgt von einer Nummer. Allerdings hat das nichts mit dem Sockeltyp zu tun. Die „AM„-Bezeichnung ist eher eine Produktkennzeichnung und sagt, außer dass das Mainboard für AMD-Hardware geeignet ist, nichts über die Art des Sockels aus. AMD verwendete bislang in der Regel PGA-Sockel, bei denen die Pins auf dem Prozessor selbst sitzen. Da AMD und Intel unterschiedliche Sockeltypen und Chipsätze verwenden, ist es physisch nicht möglich, eine AMD-CPU auf einen Intel-Sockel zu setzen oder umgekehrt. Das trifft allerdings nicht auf alle AMD-Mainboards zu. Aktuelle Modelle nutzen den AM5-Sockel, bei dem es sich um einen LGA-1718-Sockel handelt. Um weiterhin eine leichte Unterscheidung zwischen AMD und Intel zu ermöglichen, nutzt der Hersteller aber weiterhin den Präfix „AM“.

Wie viel kostet ein Mainboard?

Verglichen mit CPU und GPU gehört das Mainboard zu den günstigen Hardware-Komponenten. Für ein aktuelles Motherboard sollten Nutzer zwischen 200 und 300 Euro einplanen. Wer mit einem Modell aus der letzten Generation zufrieden ist, kommt mit 100 bis 150 Euro aus.

Wie lange hält ein Mainboard?

Die Hersteller geben für Ihre Mainbaords meist einen Lebenszyklus von 5 bis 20 Jahren an.