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Der Macbook-Vergleich: beliebte Modelle im Ratgeber 2024

In diesem Ratgeber stellen wir die Apple Macbooks der letzten Generationen mit ihren jeweiligen Prozessor-Chips gegenüber. Da sich die Geräte in Performance, Gewicht, Preis und anderen Kriterien teils gravierend unterscheiden, empfiehlt sich ein genauerer Vergleich.

Macbook Ratgeber Vergleich 2024

Heutzutage gibt es lediglich zwei Line-ups von Macbooks: Air und Pro. Während die Macbook Air besonders leicht und praktikabel sind, legen die Macbook Pro einen höheren Wert auf Leistung und Größe. Beide Varianten gibt es in einer Vielzahl unterschiedlicher Ausführungen – das erschwert die Auswahl ungemein. Der Unterschied beginnt bereits beim Prozessor.

Legt man Wert auf Zuverlässigkeit und ein solides Preis-Leistungs-Verhältnis, sind beispielsweise die älteren Macbooks mit M1- und M2-Chip eine gute Wahl. Sucht man jedoch nach einem sehr leistungsstarken Gerät, kommt man um die neuesten Modelle mit den frisch eingeführten M3-Chips nicht umhin. Dabei ist M3 Max neben dem M2 Ultra der leistungsstärkste Chip, den Apple derzeit in Laptops zu bieten hat. Er eignet sich beispielsweise für anspruchsvollste Tätigkeiten wie Videobearbeitung in höchster Auflösung mit gleichzeitigem Multitasking.

Im folgenden Vergleich zeigen wir die besten Macbooks und verraten, für wen sich welches Modell am besten eignet.

Macbook Air M2 (2022): Das Budget-Air

Das Macbook Air M2 ist der Preis-Leistungs-Sieger unter den Macbooks. Mit schmalen 1,13 Zentimetern passt es in so gut wie jede Tasche und lässt sich mit einem Gewicht von gerade einmal 1,24 Kilogramm auch noch angenehm transportieren. Bei einer Akkulaufzeit von 14 Stunden kann man das Ladekabel auch mal ohne Probleme zu Hause liegen lassen. Stellt man das Macbook vor sich auf, befinden sich auf der linken Seite der magnetische Magsafe-Ladeanschluss sowie zwei Thunderbolt-4-/USB-4-Anschlüsse. Auf der gegenüberliegenden Seite steht ein Kopfhöreranschluss für kabelgebundene Headsets bereit. Klappt man das Gerät auf, begeistert das 13,6-Zoll-Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.664 Pixeln durch sein detailreiches und sattes Bild. Etwas störend könnte hier die Notch der Webcam sein, die über den Rand hinaus ins Bild ragt.

Abgesehen von der Notch könnte außerdem die Qualität der 1.080-Pixel-Webcam stören. Sie ist durchaus ausreichend für Videocalls jeglicher Art – das Bild ist scharf genug. Der Detailgrad in Bezug auf Haare, Kleidung oder Haut ist jedoch eher gering. In puncto Performance bringt das Macbook Air M2 nichts so leicht ins Schwitzen: Multitasking-Aufgaben meistert es ohne Hänger und Ruckler – selbst wenn mehrere Programme, Tasks oder Up- und Downloads aktiv sind. Erst bei über 100 geöffneten Tabs im Browser ist eine Verschlechterung der Performance durch Verzögerungen zu verzeichnen. Schön wäre es noch gewesen, wenn das Macbook Air M2 die Möglichkeit bieten würde, mehr als nur einen externen Monitor anzuschließen. Wem diese fehlende Option und die Position der Notch nicht stören, der ist mit diesem Macbook besonders preislich am besten beraten.

Apple 2022 MacBook Air Laptop mit M2 Chip: 13,6" Liquid Retina Display, 8GB RAM, 256 GB SSD Speicher, beleuchtete Tastatur, 1080p FaceTime HD Kamera. Kompatibel mit iPhone/iPad; Space Grau-1

Apple 2022 MacBook Air mit M2 Chip

Vorteile
  • Am leichtesten im Vergleich mit 1,2 kg
  • Mit M2-Power
  • Gute Preisleistung
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Macbook Pro mit 14 Zoll (2023): Beste Pro-Variante

Für noch mehr Power sorgt das Macbook Pro mit 14 Zoll. Dank Apples neuer M3-, M3-Pro- und M3-Max-Chips liefert es eine noch bessere Performance und Energieeffizienz als die M2- und M1-Chips. Gerade im Vergleich zum Macbook Pro M1 bietet es eine bis zu 60 Prozent schneller Performance und auch die Grafik hat einen ordentlichen Boost bekommen. Egal welche Belastung man dem neuesten Pro-Modell zumutet – von aufwendigen Fotobearbeitungen bis hin zu Multitasking-Prozessen mit zahlreichen Apps oder Tabs –, es meistert alle Aufgaben ohne Probleme. Selbst Gaming ist bei einigen Titeln auf hoher Performance in Full-HD mit soliden 60 Bildern pro Sekunde möglich.

Das große Liquid Retina XDR Display mit 3.024 x 1.964 Pixeln gilt mit besonders knackigen Farben als eines der besten auf dem aktuellen Laptop-Markt. Aber auch hier gibt es die ins Bild ragende Notch wie beim bereits vorgestellten Macbook Air M2, die als Störfaktor empfunden werden könnte. Die darin befindliche Facetime-Kamera mit 1.080 Pixel profitiert ebenfalls vom neuen M3-Chip. Die Videoqualität ist dadurch insgesamt besser, was sich durch mehr Details und die naturgetreue Darstellung von Farben bemerkbar macht. Überzeugend ist auch die Ausdauer des Akkus, der das Macbook Pro über 17 Stunden mit Strom versorgt. Leider unterstützt es nur einen externen Monitor. Etwas schade ist außerdem, dass die M3-Version einen Anschluss weniger besitzt als die M3-Pro-Variante – wenn man darauf angewiesen ist, muss man gleich mehrere Hundert Euro für das Pro-Modell draufzahlen.

Apple 2023 MacBook Pro Laptop mit M2 Pro Chip: 14,2" Liquid Retina Display, 16 GB RAM, 512 GB SSD Speicher, beleuchtete Tastatur, 1080p FaceTime HD Kamera. Funktioniert mit iPhone/iPad, Space Grau-1

14″ Apple 2023 MacBook Pro

Vorteile
  • Mit neuer Chip-Generation konfigurierbar
  • Große Konnektivität
  • Display im Highend-Bereich anzusiedeln

Macbook Air M3 mit 15 Zoll (2024): Bester 15-Zoller

Beim Macbook Air M3 mit 15 Zoll handelt es sich um die Integration des M3-Chips in das Air-Format, der 2023 mit den neuen Pro-Modellen erschienen ist. Neben M3-Chip kommt das Gerät wieder einem Liquid Retina Display und dem ikonisch schlanken Design, das bereits 2021 mit der Pro-Reihe eingeführt wurde. Ganz so leistungsstark wie die Pro-Modelle ist es jedoch nicht – den meisten Nutzern reicht die Performance aber dennoch vollkommen aus. Trotz seinen 15 Zoll gehört es mit seinen 34,04 x 23,76 x 1,15 Zentimetern und 1,51 Kilogramm zu den schmalsten und leichtesten Laptops auf dem Markt. Man kann das Air unproblematisch in einer Hand mit sich tragen. Im Gegensatz zum 2019er 16 Zoll Macbook Pro (fast 2 kg) kann man es beinahe vergessen, wenn es im Rucksack oder einer größeren Handtasche mitgeführt wird. Hier tritt wieder der Air-Charakter in Erscheinung.

Nun auch mit mehr Anschlüssen

Mit dem großen Display und der Auflösung aus 2880 x 1864 Pixeln macht es besonders viel Spaß, zu surfen, Videos anzusehen oder Bilder zu bearbeiten. Der Bildschirm gibt Inhalte besonders hell, detailreich und farbenfroh wieder. Das Sechs-Lautsprechersystem und 3D Audio bieten ein tolles Sounderlebnis und lassen den mobilen Filmabend im Auto noch besser klingen. Für einen Laptop dieser Größe hält auch der Akku überraschend lange stand: Rund 15 Stunden kann man kontinuierlich mit dem Gerät im Internet surfen. Mit der Facetime-HD-Kamera mit 1.080 Pixeln sind sogar nette Selfies möglich – im Hintergrund wirken Objekte jedoch leicht verwaschen.

Beim Macbook Air M3 mit 15 Zoll kommen die typischen Nachteile der prägnanten Notch zutage, dafür kann man nun dank zwei Thunderbolt-3-Anschlüssen auch gleichzeitig zwei zusätzliche Monitore anschließen. Einer unterstützt 4K bei 144 Hz, der andere 4K bei 100 Hz. Auch ein Magsafe-Ladeanschluss ist nun vorhanden, sodass wahlweise mit Magsafe 3 oder USB-C geladen werden kann.

Mit dem M3-Chip ist das Air ein tolles und gut ausgestattetes Macbook für alle, die eine besonders hohe Priorität auf einen großen Bildschirm legen, und gleichzeitig etwas mobiles benötigen.

Apple 2023 MacBook Air Laptop mit M2 Chip: 15,3" Liquid Retina Display, 8GB RAM, 256 GB SSD Speicher, beleuchtete Tastatur, 1080p FaceTime HD Kamera. Funktioniert mit iPhone/iPad, Space Grau-1

Apple 2023 MacBook Air mit M2 Chip

Vorteile
  • Mit der leichteste 15 Zöller seiner Art
  • Mit M2 Chip schneller als vorige Pro-Modelle
  • Lange Akkulaufzeit von 15 St. für ein Air-Modell
Weitere Händler

Macbook Pro M3 Max mit 14 oder 16 Zoll (2023): Beste Leistung

Wer auf das Macbook mit der meisten Power abzielt, der kommt nicht um das Macbook Pro mit M3-Max-Chip herum – dem leistungsfähigsten Chip, den Apple aktuell zu bieten hat. Was die Performance betrifft, ist es das beste Macbook überhaupt. Wenn man den horrenden Preis außer Acht ließe, würde es allen Apple-Laptops in unserem Test den Rang ablaufen.

Nicht nur der Preis, sondern auch die Ausstattung deutet bereits darauf hin, dass es kein Produkt für jedermann ist. Das Macbook mit M3 Max richtet sich vor allem an professionelle Kreative, die höchste Anforderungen wie das Bearbeiten von 8K-Videos an ihren Laptop stellen. Während die 14-Zoll-Variante noch recht komfortabel mitzuführen ist, wird es mit dem 16-Zoller zunehmend unhandlicher. Da wir gerade vom Gehäuse sprechen: Ein besonders nettes Feature ist die spezielle Beschichtung der Farbvariante „Space Black“, durch die Fingerabdrücke auf der Oberfläche kaum sichtbar sind.

Der stärkste Chip im Macbook aktuell

Das klingt erst einmal unspektakulär, ist aber in der Praxis eine sehr praktische Sache. Besitzer eines Macbooks in Silber oder Space Grau werden es kennen: Binnen weniger Tage ist das komplette Gehäuse mit Fingerabdrücken nur so übersät. Wer es nicht regelmäßig reinigt, muss den schmierigen Look in Kauf nehmen. Ein sauberes Bild ergibt sich auch aus dem Liquid Retina Display, das mit 3.456 x 2.234 Pixeln auflöst. Es ist hell, kontrastreich, sorgt für leuchtende Farben und sorgt mithilfe der ProMotion und einer Bildwiederholrate von 120 Hertz jederzeit für ein flüssiges und ruckelfreies Bild – vor allem, wenn man mit dem Macbook Pro M3 Max in die Gamingsparte abtaucht. Spiele wie Baldur’s Gate 3 sehen fantastisch aus und werden mit hohem Detailgrad und einer Framerate zwischen 70 und 130 Bilder pro Sekunde dargestellt.

Bei hohen Belastungen wird das Gerät nicht allzu heiß und auch die Akkuleistung von etwa 17 Stunden spricht für eine gute Energieeffizienz. Für Kreative, die einen so anspruchsvollen Laptop benötigen, und Gamer, die sich Spiele in Windows-PC-Qualität auf einem Macbook wünschen, ist das Gerät die Anschaffung und Kosten möglicherweise wert. Für einen kleinen Leistungs-Boost sorgt auch der im 16 Zoll-Modell verfügbare High-Power-Mode. Dank effektiver Kühlung ermöglicht dieser noch etwas mehr Performance.

Apple 2023 MacBook Pro Laptop M3 Chip mit 8‑Core CPU, 10‑Core GPU: 14,2" Liquid Retina XDR Display, 8 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher, 512 GB SSD Speicher. Funktioniert mit iPhone/iPad, Silber-1

Apple 2023 MacBook Pro M3 Chip

Vorteile
  • Bis zu 22 Stunden Akkulaufzeit
  • Beinahe 4K Auflösung und 120 Hz
  • Neuer M3 Chip mit 8‑Core CPU & 10‑Core GPU
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Macbook Pro 16″ (2019): Bestes Budget-Macbook

Das älteste Produkt in unserem Vergleich ist immer noch eine erwähnenswerte Investition. Das Macbook Pro mit intel i9 von 2019 liefert auch nach heutigem Stand eine ordentliche Performance für einen Preis von rund 1.000 Euro, was es zum besten Budget-Laptop der Marke Apple macht.

Durch den i9-intel und 16 Gigabyte RAM bewältigt es Multitasking-Aufgaben ohne Verzögerungen oder andere Probleme: Selbst 20 geöffnete Tabs im Browser, ein laufendes Youtube-Video und weitere geöffnete Apps wie Mail oder Fotos bringen ihn nicht aus der Fassung. Selbstverständlich kann das 2019er Pro nicht mit den aktuelleren Geräten aus unserem Vergleich mithalten. Dennoch meistert es alles, was in einem Studenten-, Arbeits- oder privaten Alltag so anfällt, wenn auch nicht ganz so flüssig. Bei dem IPS-Display mit 3072 x 1920 Pixeln fällt sofort die knackige Darstellung knalliger Farbtöne auf, die geradezu aus dem Bild springen. Darüber hinaus ist auch der Detailgrad hoch: Sofern es das Ausgangsvideo hergibt, erkennt man auch feine Strukturen wie Holzmaserungen oder Haare.

Bei hohen Leistungen kommt es gerne mal auf Temperatur. Platziert man das Macbook auf dem Schoß, ist die Wärmeentwicklung spürbar – bleibt aber durchaus in einem erträglichen Rahmen. Eine große Anschlussvielfalt darf man hier nicht erwarten, es gibt aber immerhin 3 Thunderbolt-4-/USB-3.1-Anschlüsse. Auch eine Webcam mit 720 Pixeln ist verbaut. Sie liefert gute Bilder mit strahlenden Farben, könnte aber dennoch ein Upgrade vertragen. Im Gegensatz zu allen anderen Modellen unseres Vergleichs ist das Macbook Pro 2019 aber das einzige Gerät, bei dem die Webcam in der Displayumrandung verbaut ist – also keine nervige Notch, die sich ins Bild drängt. Als Budget-Macbook, das auch immerhin knapp 11 Stunden Akkulaufzeit bietet, ist es zum aktuellen Zeitpunkt kaum noch zu toppen.

Apple 2019 MacBook Pro mit 2.3GHz Intel Core i9 (16-Zoll, 16GB RAM, 1TB SSD Kapazität) Space Grau (Generalüberholt)-1

Apple 2019 MacBook Pro

Vorteile
  • 16″ IPS-Display mit 226 ppi und 500 Nits
  • Preislich heutzutage sehr attraktiv
  • 2.3GHz Intel Core i9 mit 16GB RAM

Häufige Fragen zum Thema Macbooks

Welcher M-Chip ist der richtige für welchen Nutzer?

Apple besitzt mittlerweile 11 Chipsätze, die in den Macbooks verbaut sind. Doch nicht jeder benötigt die maximale Leistung. Daher klären wir im Folgenden, für welchen Anwender sich die unterschiedlichen M-Chips eignen.

Der M1-Chip (Seit 2020)

M1: Der M1-Chip besitzt eine CPU und GPU mit jeweils 8 Kernen und unterstützt bis zu 16 Gigabyte RAM. Für die meisten Leute sind die Voraussetzungen bereits vollkommen ausreichend, da der Chip genug Rechenleistung für die meisten Anwendungen bietet. Neben Foto- und Videobearbeitungen kann man mit den M1-Chips sogar Spiele zocken, die nicht allzu hohe Ansprüche ans System stellen. Einzig und allein das Macbook Air von 2020 ist mit dem M1-Chip ausgestattet.

M1 Pro: Beim M1 Pro sind es bereits bis zu 10 Kerne in der CPU und bis zu 16 Kerne in der GPU. Der Chip unterstützt außerdem bis zu 32 Gigabyte RAM. Leistung und Grafik sollen laut Apple gleich doppelt so hoch wie beim M1-Chip ausfallen. Er eignet sich vor allem für Nutzer, die etwas mehr Leistung für ihre (kreative) Arbeit benötigen – beispielsweise bei der Musikproduktion oder der Bearbeitung von Bildern und Videos.

M1 Max: Eine 10-Kern-CPU, eine 32-Kern-GPU und bis zu 64 Gigabyte RAM unterstützt der M1 Max. In Bezug auf die Grafik soll er laut Apple viermal schneller sein als der M1-Chip. Mit der verbesserten Leistung können Nutzer 3D-Renderings vornehmen sowie Videomaterial in 4K- bis zu 8K-Auflösung darstellen. Auch die Entwicklung von Apps ist mit dem M1 Max möglich.

M1 Ultra: Der M1 Ultra besteht aus zwei M1-Max-Chips, die per UltraFusion miteinander verbunden sind. Er besitzt eine 20-Kern-CPU, eine 64-Kern-GPU und bis zu 128 Gigabyte RAM. Für noch intensivere Bearbeitungen von Bildern und Videos eignet sich der leistungsstarke Prozessor ideal. Der M1 Max ist jedoch einzig und allein im Mac Studio der ersten Generation verbaut.

Der M2-Chip (Seit 2022)

M2: Entgegen dem Glauben, dass der M2-Chip besser ist als M1 Pro oder M1 Max, handelt es sich eher um einen weiteren Basischip – so wie beim M1. Er ist mit einer 8-Kern-CPU und bis zu 10-Kern-GPU ausgestattet. Zudem unterstützt er 24 Gigabyte RAM. Als aufgemotzte Variante des M1 ist der M2 am besten für alltägliche Aufgaben geeignet. Videobearbeitung in 4K oder 3D-Renderings sind dem M1 Pro oder M1 Max vorbehalten.

M2 Pro: Mit einer bis zu 12-Kern-CPU und 19-Kern-GPU sowie 32 Gigabyte RAM ist der M2 Pro bestückt. Im Vergleich zum M1 Pro soll die Leistung laut Apple um 20 Prozent und die Grafik um 30 Prozent besser sein. Der M2 Pro ist eine eher zukunftsorientierte Anschaffung, unterscheidet sich sonst aber kaum von der Leistung des M1 Pro.

M2 Max: Der M2 Max wartet mit einer bis zu 12-Kern-CPU, einer 38-Kern-GPU und der Unterstützung von bis zu 96 Gigabyte RAM auf. Apple bewirbt ihn mit einer um 30 Prozent verbesserten Grafikleistung im Vergleich zum M1 Max – ist aber eher als M1 Max mit kleinen Upgrades anzusehen. Grafikintensive Bearbeitungen von großen Videodateien oder 3-Modellen sind also auch mit diesem Chipsatz möglich.

M2 Ultra: Das entsprechende Nachfolger-Pendant zum M1 Ultra ist der M2 Ultra. Er ist in der zweiten Generation des Mac Studio und dem neuesten Mac Pro verbaut. Auch hier kommen wieder zwei durch UltraFusion kombinierte M2-Max-Chips zum Einsatz. Verbaut ist eine bis zu 24-Kerne-CPU sowie eine GPU, die mit 60 oder 76 Kernen konfigurierbar ist. Der Chip ist für Extremleistungen konfiguriert, die ein M2 Pro oder M2 Max nicht bewältigen können. Ersten Benchmarks zufolge ist er aufgrund seiner Architektur auch dem M3 Max noch in einigen Belangen überlegen.

Der M3-Chip (Seit 2023)

M3: Als neuester Einsteiger-Chipsatz besitzt der M3 eine 8-Kern-CPU, eine bis zu 10-Kern-GPU und 24 Gigabyte RAM. Im Vergleich zum M1-Chip gibt Apple eine Verbesserung von 35 Prozent in der CPU-Leistung und 65 Prozent in der GPU-Leistung an – mit Blick auf CPU und GPU des M2-Chips soll sich eine Leistungssteigerung von etwa 20 Prozent ergeben. Zur Textverarbeitung, Tabellenerstellung oder zum Versenden von Geschäftsmails ist er ideal geeignet. Verbaut ist dieser Chip beispielsweise in den 2024er Macbook Airs sowie den 23er Pro Modellen.

M3 Pro: Die 12-Kern-CPU und 18-Kern-GPU mit unterstützten 36 Gigabyte RAM soll im Vergleich zum M3 nur zehn Prozent schneller sein – im Vergleich zum M2 Pro ergibt sich laut Apple aber eine Leistungssteigerung von ganzen 20 Prozent bei der CPU und 40 Prozent bei der GPU. Es ist eine Zwischenlösung, die mehr Performance als der M3 liefert, aber nicht das volle Potenzial des M3 Max.

M3 Max: Der aktuell leistungsstärkste Chip ist der M3 Max mit 16-Kern-CPU, 40-Kern-GPU und bis zu 128 Gigabyte RAM. Laut Apple ist die CPU bis zu 80 Prozent schneller als beim M1 Max und immer noch 50 Prozent schneller im Vergleich zum M2 Max. Der M3 Max ist für die höchsten Anforderungen konzipiert. Wer also besonders grafikintensive Bearbeitungen vornimmt oder sogar Mac-kompatible AAA-Spiele auf dem Gerät zocken möchte, ist mit dem aktuell besten Apple-Chip am besten bedient.